Interest Groups

BR50 versteht sich als agile Organisation: Themen- und anlassbezogen arbeiten „Interest Groups“ unabhängig von der Zugehörigkeit zu den jeweiligen Units. BR50 handelt dadurch schnell und flexibel. Sie nutzt ihr breites Netzwerk und ihre Multiplikatorfunktion gegenüber Politik und Wissenschaft.

 
IG Programm

Der Forschungsraum Berlin bietet ein enormes Potential, um mit führenden Wissenschaftsmetropolen der Welt mithalten zu können. BR50 möchte diese Entwicklung Berlins strategisch und programmatisch zusammen mit den Universitäten, der Politik und der Gesellschaft gestalten. Weiterlesen

BR50 wurde mit dem Anspruch geschaffen, die Zusammenarbeit der außeruniversitären Einrichtungen in Berlin zu vertiefen sowie gemeinsam Strategien für die Forschung und für den Austausch mit Politik und Gesellschaft zu entwickeln. Zusammen mit den in der BUA zusammengeschlossenen Universitäten will BR50 gemeinsame Chancen und Kooperationspotenziale betonen, um einen integrierten Forschungsraum Berlin Realität werden zu lassen sowie Berlin im internationalen Wettbewerb zu stärken und als international bedeutende Wissenschaftsmetropole zu profilieren.

Die Berliner Forschungslandschaft ist thematisch breit gefächert. BR50 ist interdisziplinär aufgestellt und deckt alle Forschungsbereiche ab, die für eine Bearbeitung technologischer, ökologischer und gesellschaftlicher Herausforderungen benötigt werden. Diese Vielfalt inter- und transdisziplinär zu bündeln, um sich gemeinsam wichtigen aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen zu widmen, ist Ziel und Zweck der BR50 Interest Group Programm.

Die Interest Group Programm erarbeitet Impulse zur inhaltlich-thematischen Zusammenarbeit und treibt die strategische und programmatische Entwicklung von BR50 als Verbund voran.

 

Aktivitäten

Die in Diskussionen in den BR50-Units sowie bei der BR50-Vollversammlung im September 2021 – unter anderem in Form eines BR50 Positionspapiers – entwickelten Ideen für thematische Schwerpunktsetzungen griff die Interest Group Programm in Treffen Ende 2021 und im Januar 2022 auf. Für das Jahr 2022 ist eine Reihe von Veranstaltungen geplant, mit denen sich BR50 aktiv in die Gestaltung gesellschaftlicher Herausforderungen einbringen möchte.

Die Interst Group Progamm hat sich auf einen BR50-Slogan geeinigt der aufzeigt warum eine Vernetzung der außeruniveritären Forschungseinrichtungen gebraucht wird, wofür BR50 steht und was die Ziele für den Verbund, aber auch für den Forschungsraum Berlin sind:

Außeruniversitäre Forschung in Berlin - für eine faire, gesunde und nachhaltige Zukunft
Berlins vielfältige Wissenschaftslandschaft ist einzigartig und BR50 nutzt dieses Potential, um die Forschung und das Streben nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu fördern. Gemeinsam mit den Universitäten, den Brandenburger Forschungseinrichtungen und der Öffentlichkeit arbeitet BR50 daran, die Region Berlin-Brandenburg als eine der führenden europäischen Metropolen in Wissenschaft, Hochschulbildung und Entwicklung zu positionieren. Die Lösung gesellschaftlicher und globaler Herausforderungen erfordert institutionen- und fachübergreifende Kooperationen. Neue Methoden und Technologien sind ebenso notwendig wie ein tieferes Verständnis der unterschiedlichen kulturellen und historischen Formen menschlicher Entscheidungsfindung, um eine faire, gesunde und nachhaltige Zukunft zu schaffen.

Kontakt

Die BR50-Geschäftsstellen stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstellen.

Ansprechpersonen:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

Dr. Gregor Hofmann
BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte
gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu


 
IG Ukraine

Die russische Invasion der Ukraine hat uns alle geschockt. Die Auswirkungen auf Berlin und die Wissenschaft als Ganzes werden uns eine sehr lange Zeit beschäftigen. BR50 strebt eine interne Zusammenarbeit an, um ukrainische Wissenschaftler*innen effizient zu unterstützen (klicken auf "Weiterlesen" listet Unterstützungsangebote), vernetzt sich aber auch mit anderen Berliner Playern um für den Forschungsraum langfristige Strategien zu entwickeln. Weiterlesen

In einem Statement vom 26. Februar bekundeten die BR50-Grüdnungskooerdinator*innen ihre Solidarität mit den Menschen vor Ort, insbesondere jenen, die sich in der Ukraine und auch in Russland für freie Wissenschaft und kulturellen Austausch einsetzen. Die Koordinator*innen bekräftigen ihre Position und unterstützten am 3. März den offenen Brief russischer Wissenschaftler*innen angesichts des Krieges gegen die Ukraine (siehe: https://www.br50.org/news).

In einem internen Austauschtreffen der BR50-Einrichtungen am 4. März (auf Initiative des Centre Marc Bloch und unterstützt durch die BR50-Geschäftsstellen) wurde die Erstellung einer BR50 E-Mailliste angeregt, sodass die Einrichtungen, die ukrainische Wissenschaftler*innen aufnehmen wollen oder diese bei der Beantragung von Fördergeldern unterstützen wollen, sich auf einfachem Wege untereinander abstimmen können. Auch ist es Ziel gemeinsame Angebote für Forschende zu ergründen und entwickeln (z.B. mittels gemeinsamer Finanzierung oder ähnliches). BR50-Einrichtungen die auf diese E-Mailliste aufgenommen werden möchten, können sich an die BR50-Geschäftsstellen wenden.

Die BUA hat am 14. März zu einem Round-Table geladen, bei dem Gründungskoordinator Ulrich Panne BR50 vertreten hat. Es wurde deutlich, dass es im Moment noch keine zentrale Koordinationseinheit der Hilfsaktivitäten von Seiten der Wissenschaft gibt um die Ukrainer*innen zu unterstützen. Der Austausch wird fortgesetzt und es Kooperationsmöglichkeiten werden entwickelt.

 

Aktivitäten

BR50 unterstützt die Initiative #ScienceForUkraine und möchte gerne alle BR50-Mitgliedseinrichtungen ermutigen, sich auf der Plattform zu registrieren und ihre Hilfsangebote wie beispielsweise offene Stellen, Stipendien oder Sprachkurse anzugeben. Die Webseite dient als Pool für die Vernetzung ukrainischer Wissenschaftler*innen mit deutschen und internationalen Einrichtungen. Sie gibt einen Überblick über weltweite Unterstützungsangebote für aus der Ukraine geflüchtete Forschende und ermöglicht Kontakte zu knüpfen.
Weitere Plattformen um Jobangebote zu veröffentlichen sind: https://www.euraxess.de/ukraine und https://www.jobaidukraine.com/.
Zudem gibt es eine moderierte Liste in der Labore weltweit ihre offenen Stelle für ukrainische Wissenschaftler*innen veröffentlichen.

Eine Vielzahl der BR50-Einrichtungen bzw. die jeweiligen Dachorganisationen engagieren sich sehr umfangreich für die Unterstützung ukrainischer Wissenschaftler*innen. Gerne können Sie sich auf den Internetseiten der einzelnen BR50-Einrichtungen umschauen und über Hilfsaktionen informieren.
Wir können hier leider nicht alle Aktivitäten nennen, werden aber versuchen, die Seite aktuell zu halten, abgelaufene Angebote zu löschen und neue hinzuzufügen. Wenn Sie weitere Aktionen hier veröffentlicht sehen wollen, wenden Sie sich gerne an die BR50-Geschäftsstellen (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de, gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu).  

Offene Stellen:

Viele der BR50-Einrichtungen bzw. die entsprechenden Dachorganisationen konnten schnell und unbürokratisch zumindest kurzweilige Stellen schaffen, um geflüchtete Forschende aufzunehmen. Viele dieser Stellen wurden bereits erfolgreich besetzt. An langfristigen Strategien wird derzeit gearbeitet.

Exzellenzcluster SCRIPTS

  • SCRIPTS hat einen Notfallfonds für gefährdete Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, Belarus und Russland eingerichtet. Wissenschaftler*innen, die aus der Ukraine geflohen oder aufgrund der innenpolitischen Lage in Russland und Belarus gefährdet sind, können sich um ein spezielles Stipendium bei SCRIPTS bewerben. Die Stipendiat*innen werden für mindestens drei Monate an das International Research College (IRC) von SCRIPTS angegliedert. Weitere Informationen zum Programm und bezüglich der Bewerbungsformalitäten finden Sie hier: https://www.scripts-berlin.eu/birt/irc/Fellowship-Scholars-at-Risk/index.html

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Rathgen Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz

  • Im Rathgen Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz sind zwei Stipendien für geflohene ukrainische Nachwuchswissenschaftler*innen ausgeschrieben. Mit dem Stipendium sollen Nachwuchswissenschaftler*innen eigene Forschungsvorhaben im Kontext der Heritage Science umsetzen können. Das Rathgen Forschungslabor befasst sich mit der Entwicklung analytischer, insbesondere zerstörungsfreier Untersuchungstechnologien sowie mit Fragen zur Dokumentation und Zugänglichkeit des kulturellen Erbes im digitalen Zeitalter. Präventive Konservierung, Kunsttechnologie und Archäometrie sind weitere Forschungsbereiche. Die Stipendien sind zunächst für 3 Monate ausgeschrieben und können auf Antrag verlängert werden. Weitere Informationen unter: https://www.icon.org.uk/resource/heritage-science-scholarship-2022-for-refugee-ukrainian-russian-belarusian-emerging-professionals.html

Zuse-Institut Berlin (ZIB) und das Exzellenzcluster MATH+

  • Das ZIB zusammen mit dem Exzellenzcluster MATH+ bieten Unterstützung für Mathematiker*innen von ukrainischen Wissenschaftseinrichtungen, die das Land verlassen mussten. Das Programm richtet sich an Geflüchtete aus der Ukraine, die sich in Berlin aufhalten und einen Master oder höheren Abschluss im Feld der Mathematik haben und im letzten Jahr wissenschaftlich in der Ukraine tätig waren. Weitere Informationen Programm und Bewerbung finden Sie hier: https://www.zib.de/node/5150

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)

  • Das MDC bietet individuelle Angebote für ukrainischen Wissenschaftler*innen, Techniker*innen oder Verwaltungsmitarbeitende, gemeinsam Anträge für langfristige Stipendien bei der Helmholtz-Gemeinschaft, Phillip Schwarz-Initiative (Alexander von Humboldt Stiftung), Volkswagenstiftung oder ähnliche einzureichen. Wir bemühen uns um schnelle und individuelle Hilfe in Form von kurzfristigen Anstellungen, um die Zeit zwischen Ankommen und Beginn des Fellowships zu überbrücken. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich gerne an: ukraine[at]mdc-berlin[dot]de

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW):

  • Das IZW hat Eigenmittel die durch Mittel der Leibniz Gemeinschaft aufgestockt werden können und für ein bis zwei ukrainische Wissenschaftler*innen kurzfristige Verträge von 4 – 6 Monaten ermöglichen. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich gerne an: Viktoriia Radchuk (radchuk[at]izw-berlin[dot]de)

Plattformen mit Jobangeboten:

Wohnraum:

Die Wohnungssituation in Berlin ist sehr angespannt und daher ist es schwer ukrainische Flüchtlinge unterzubringen. Viele Privatpersonen aus den BR50-Einrichtungen bieten aber Gästezimmer oder Zweitwohnungen an. Informieren Sie uns gerne, wenn Sie helfen wollen, und wir informieren über die Verfügbarkeiten an dieser Stelle.

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB)

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)

  • Zwei Wohnungen auf dem MDC-Campus stehen für ukrainische Wissenschaftler und ihre Familien zur Verfügung.

Vernetzung für Forschende:

Nachdem alle institutionellen Kooperationen mit und nach Russland derzeit eingefroren sind, ist es umso wichtiger, die individuellen Verbindungen aufrecht zu erhalten. Diese basieren oftmals auf jahrelanger Zusammenarbeit und Vertrauen. Diese Brücken sollten nicht eingerissen werden.
An vielen BR50-Einrichtungen werden daher Netzwerkmöglichkeiten und -plattformen zur Verfügung gestellt, um Kontakte aufrecht zu erhalten oder neu zu knüpfen.
Zudem nutzen viele Wissenschaftler*innen ihre eigenen Netzwerke, um ukrainische Geflüchtete mit Forschenden in Berlin und weltweit zusammenzubringen, um das Ankommen zu erleichtern, Hilfe anzubieten oder Zukunftsperspektiven zu erarbeiten.

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW):

  • Eine Gruppe Wissenschaftler*innen hat help4ukrainianscientists[at]gmail[dot]com ins Leben gerufen, um ukrainischer Biolog*innen und Ökolog*innen, die ihre Heimat verlassen haben, fachspezifisch mit europäischen wissenschaftlichen Einrichtungen zu vernetzen und damit Unterbringungen und Jobs zu vermitteln.

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)

Hilfs- und Spendenaktionen:

Viele BR50-Einrichtungen sind sehr aktiv, beteiligen sich an Spendenaktionen oder rufen eigene Hilfsaktionen ins Leben. Dabei geht es nicht nur um großangelegte Sammelaktionen für finanzielle und Sachmittelspenden, sondern auch darum, Mitarbeiter*innen darin zu unterstützen sich freiwillig zu engagieren.
Es gibt viele private Spendenaktionen und -aufrufe, die organisiert werden, z.B. Kuchenbasare, Hilfslieferungen an die Ländergrenzen oder Unterstützung bei der Sicherung wissenschaftlicher Proben und Daten aus der Ukraine.
Zudem hat das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Berliner Tierpark und der European Association of Zoos and Aquaria einen Konvoi zur veterinären Unterstützung der ukrainischen Zoos entsandt.

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB)

  • Teilnahme des MPIB an bezirklichen Hilfsangeboten des Städtepartnerschaftsverein Steglitz Zehlendorf z.B. über eigene Spendenaktionen für ärztliche Versorgung und medizinische Ausstattung und den organisierten Transport der humanitären Hilfsgüter in die Ukraine. https://www.bsz-spv.de/charkiw-hilfe/

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)

  • Das MDC hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Geflüchtete und Gastgeber speziell bei der Unterbringung zu unterstützen: www.betterplace.org/p107604
  • Kostenfreie Kurse und Führungen im Gläsernen Labor (in Berlin-Buch) für ukrainische Kinder, organisiert und durchgeführt von ukrainischen Wissenschaftler*innen.   

 

Angebote der Berlin University Alliance für Studierende und Forschende, die vom Krieg betroffen sind

BR50 stimmt sich hinsichtlich der Unterstützungsangebote regelmäßig mit den Partnerinnen der Berlin University Alliance (BUA) ab. Die BUA informiert auf ihrer Webseite ebenfalls über aktuelle Initiativen und Angebote der Universitäten für Studierende und Forschende, die vom Krieg betroffen sind: https://www.berlin-university-alliance.de/ukraine/index.html

 

Kontakt

Die BR50-Geschäftsstellen stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstellen.

Ansprechpersonen:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

Dr. Gregor Hofmann
BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte
gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu


 
IG Künstliche Intelligenz

KI als aktuelles Forschungsthema ist in vielen Einrichtungen Berlins vertreten. BR50 arbeitet darauf hin, die Akteure zu vernetzen und eine Plattform für interdisziplinäre KI-Forschung zu schaffen. Weiterlesen

Der Begriff künstliche Intelligenz (KI) ist seit Jahren in aller Munde und ist damit nicht mehr nur Fiktion, sondern auch in der aktuellen Forschung und der Gesellschaft. KI hat somit den Sprung von der Wissenschaft in die Politik und die Gesellschaft geschafft, wird breit diskutiert und gilt als eine der spannendsten Forschungsfelder der Zukunft und zwar nicht nur in den naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen, sondern auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften.

In der Technik- und Ingenieurwissenschaften findet KI Anwendung im Hinblick auf autonomes Fahren und in der Naturwissenschaft werden KI und maschinelles Lernen unter anderem in der Materialforschung und der Forschung zu Kristallwachstum eingesetzt. In den Lebenswissenschaften kann mit Hilfe von künstlicher Intelligenz auf Grundlage von Gensequenzen die Entwicklung komplexer Strukturen simuliert werden oder mit Hilfe von Bilderkennungsanwendungen die Identifikation von Krankheiten erleichtert werden. Für die Sozial- und Geisteswissenschaften eröffnet die automatisierte Strukturierung und Auswertung großer Textmengen, etwa aus sozialen Medien oder digitalisierten Archiven, ganz neue Forschungsfelder.

Aber nicht nur die Anwendung von KI, inklusive der damit verbundenen ethischen, sozialen und rechtlichen Fragen, sind von Interesse, auch das Forschungsfeld der Entwicklung von KI selbst und die Veränderung von Forschung durch die Anwendung von KI als Methode gilt es zu betrachten.

Die BR50 Interest Group Künstliche Intelligenz arbeitet daraufhin eine Plattform für eine inhaltliche Vernetzung zu bieten die sich über alle Disziplinen erstreckt, aber auch die Wirtschaft, Start-Ups und die Berliner Politik einbezieht, um die Vernetzung im Forschungsfeld in Berlin zu unterstützen und sich den gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen.

 

Aktivitäten

BR50 Workshop on Artificial Intelligence in Research – 13. Dezember 2021

Zu dem BR50-Workshop über KI wurden Expert*innen aus allen Themenfeldern geladen um in Kurzvorträgen einen Einblick die verschiedensten Forschungsthemen zu vermitteln wie:

  • KI, Maschinelles Lernen und technologische Herausforderungen
  • Anwendung von KI und Maschinellem Lernen
  • KI und Datenwissenschaften in Gesundheit und Lebenswissenschaften
  • KI, Gesellschaft und Kultur

Die Teilnehmer hatten so die Chance sich über den Stand der Forschung, speziell in Berlin, zu informieren und sich untereinander zu vernetzen. Dieser Workshop bietet den Auftakt für die inhaltliche BR50 Interest Group Künstlichen Intelligenz.

 

Kontakt

Die BR50-Geschäftsstellen stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstellen.

Ansprechpersonen:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

Dr. Gregor Hofmann
BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte
gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu


 
IG Corona-Taskforce

In der Corona-Pandemie spielt BR50 als Stimme der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin bereits eine wichtige Rolle. Weiterlesen

Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie stehen auch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor enormen Herausforderungen. Viele von ihnen beschäftigen sich direkt oder indirekt wissenschaftlich mit der Pandemie und ihren Auswirkungen. Als Arbeitgeber gilt es, Prozesse soweit möglich zu digitalisieren und ins Homeoffice zu verlagern. Gleichzeitig müssen die Einrichtungen die Rahmenbedingungen für die Forschenden, etwa im Hinblick auf die Nutzung von Laboren und anderen Infrastrukturen, so sicher wie möglich gestalten. Und nicht zuletzt müssen neue Wege gefunden werden, um den für die Wissenschaft unerlässlichen Austausch unter den Forschenden zu ermöglichen.

 

Aktivitäten

Als Interest Group Corona-Taskforce tauschen sich die Koordinator*innen der BR50-Units hierzu eng aus.

Zudem berät BR50 die Senatsverwaltung als Mitglied der Taskforce des Senats zum Umgang mit der Corona-Pandemie am Wissenschaftsstandort Berlin.

Darüber hinaus haben die BR50-Geschäftsstellen die Verteilung des vom Berliner Senat für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin bereit gestellten Covid-19-Impfstoffes koordiniert. Die Impfaktion wurde im Juli und August 2021 in Zusammenarbeit mit der Charité erfolgreich durchgeführt.

Auf der Berlin Science Week 2020 zog die BR50 zudem in einer öffentlichen Panel-Debatte mit dem Titel Wie viel Homeoffice verträgt die Wissenschaft? erste Bilanz der veränderten Forschungsbedingungen im Kontext einer globalen Pandemie.

Kontakt

Die BR50-Geschäftsstellen stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstellen.

Ansprechpersonen:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

Dr. Gregor Hofmann
BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte
gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu


 
IG Internationales

Die Wissenschaftsmetropole Berlin ist für internationale Forschende sehr attraktiv. Die Interest Group dient dem Austausch zu allen Fragen rund um Internationalisierung. Weiterlesen

Die außeruniversitären Einrichtungen in Berlin sind für internationale Forschende sehr attraktiv – als Forschungs- und Ausbildungsstätten, als Arbeitgeber und auch für Gastforschungsaufenthalte. Zudem sind auch BR50-Einrichtungen an strategischen internationalen Kooperationen, wie der Oxford–Berlin Research Partnership, beteiligt. Gleichzeitig pflegen die einzelnen BR50-Einrichtungen eine Vielzahl von institutionellen Kooperationsbeziehungen in die ganze Welt.

Doch wie kann Berlin als internationaler Forschungsstandort stärker beworben werden? Wie können internationale Forschende während ihres Aufenthaltes in Berlin noch bessere Unterstützung erhalten? Und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es, um die Kontaktpflege im Nachgang zu den Aufenthalten der Forschenden in Berlin zu bündeln? Diesen Fragen widmet sich die Interest Group Internationales. Sie dient dem Erfahrungsaustausch der mit Internationalisierungsfragen betrauten Personen in den BR50-Einrichtungen.

Als Koordinatorinnen der Interest Group Internationales sind Ursula Westphal (IGAFA) und Claudia Eggert (BAM) benannt. Unterstützt wird die Interest Group durch die BR50-Geschäftsstellen. Bei Fragen und Anregungen oder bei Interesse in der Interest Group mitzuwirken, wenden Sie sich gerne an uns.

 

Aktivitäten

13. Januar 2022

Es wird die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Gästebetreuung für das Frühjahr 2022 angestrebt. Die Arbeitsgruppe soll als Forum dienen für einen Austausch über Hilfe bei der Unterbringung von Gästen und internationalen Forschenden, die Unterstützung bei Behörden- und Arztgängen oder auch Vernetzung der Gäste und Internationalen im Freizeitbereich, (z.B. durch Veranstaltungen). Auch ein gemeinsames Wiki mit relevanten Informationen für Gastforschende ist angestrebt.  

Für weitere Treffen werden Austausche zum Thema Dual Career und mit Berlin Partner geplant sowie Gespräche mit anderen Akteuren im Bereich Internationales, wie etwa dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Alexander von Humboldt-Stiftung und den Koordinierenden der Berlin-Oxford-Partnerschaft.

Zudem ist eine niedrigschwellige interne Abfrage zu Kenndaten der Internationalisierung und zentralen Forschungskooperationen der BR50-Einrichtungen wird geplant.

Das nächste Treffen ist für März/April 2022 vorgesehen.

 

03. September 2021

Das erste Treffen der Interest Group Internationales fand in Persona in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) statt. Eine Vielzahl von BR50-Einrichtungen war vertreten. Es stellte sich schnell heraus, dass je nach Größe der Einrichtungen das Thema Internationalisierung in unterschiedlichem Umfang bearbeitet werden kann. Allerdings sind sich alle Teilnehmenden einig, dass eine Vernetzung und Zusammenarbeit entscheidend ist, um Berlin für internationale Wissenschaftler*innen attraktiv zu machen.  

Anhand einer vorab durchgeführten Umfrage zum Stand, Herausforderungen und Wünschen beim Thema Internationalisierung wurden Interessen für ein Brainstorming ermittelt. Folgende Aufgabenbereiche haben sich dabei als erste Arbeitsfelder der Interest Group Internationales ergeben:

  • Gästebetreuung und die Unterstützung von internationalen Wissenschaftler*innen in Berlin,
  • Rekrutierung von Talenten aus aller Welt und Bindung derselben an Berlin,
  • internationales Forschungsmarketing, um Berlins Sichtbarkeit zu steigern und entsprechende internationale Netzwerke zu erweitern,
  • Unterstützung von internationalen Forschungskooperationen.

Diese Themen können nicht alleine von den außeruniversitären Forschungseinrichtungen, sondern nur zusammen mit den Universitäten und der Politik bearbeitet werden. Daher strebt die Interest Group an, sich hierzu auch mit geeigneten Partnern in Berlin und darüber hinaus auszutauschen.

Als Koordinatorinnen der Interest Group Internationales wurden Ursula Westphal (IGAFA) und Claudia Eggert (BAM) benannt. Unterstützt wird die Interest Group durch die BR50-Geschäftsstellen.

Das nächste Treffen wird für Ende 2021/ Anfang 2022 geplant.

Kontakt

Als Koordinatorinnen der Interest Group Internationales sind Ursula Westphal (IGAFA) und Claudia Eggert (BAM) benannt. Die BR50-Geschäftsstellen stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Als Koordinatorinnen der Interest Group Internationales sind Ursula Westphal (IGAFA) und Claudia Eggert (BAM) benannt. Unterstützt wird die Interest Group durch die BR50-Geschäftsstellen. Bei Fragen und Anregungen oder bei Interesse in der Interest Group mitzuwirken, wenden Sie sich gerne an uns.

Ansprechpersonen:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

Dr. Gregor Hofmann
BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte
gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu


 
IG Zusammenarbeit zwischen BR50 und BUA

Die Zusammenarbeit mit der Berlin University Alliance (BUA) ist ein wichtiges Ziel von BR50. Vielfältige Aktivitäten sind bereits angelaufen. Weiterlesen

Viele der BR50-Einrichtungen arbeiten bereits eng mit den Allianzpartnern der Berlin University Alliance (BUA) zusammen – sei es bei gemeinsamen Professuren und Nachwuchsgruppen, in kollaborativen Forschungsprojekten, Promovierendenprogrammen sowie Graduiertenschulen oder im Rahmen der sieben Berliner Exzellenzcluster Math+, Matters of Activity, NeuroCure, SCIoI, SCRIPTS, Temporal Communities und UniSysCat.

Unter der BR50-Interest Group Zusammenarbeit zwischen der Berlin Research 50 und Berlin University Alliance werden alle Aktivitäten gefasst, in denen die beiden großen Verbundinitiativen der Brain City Berlin den regelmäßigen Dialog suchen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Berliner außeruniversitären Einrichtungen und der Universitäten in Berlin in strategischen Handlungsfeldern noch weiter zu stärken. Dies umfasst zum einen den regelmäßigen Austausch der BR50-Koordinator*innen mit den Präsident*innen der Berliner Universitäten über wissenschaftsstrategische Fragen. Zum anderen wird auch auf der Arbeitsebene der Austausch zu Themenbereichen gesucht, die gemeinsam noch besser gestaltet werden können, etwa in der Förderung von Diversität und Gleichstellung im Berliner Forschungsraum.

Kontakt

Die BR50-Geschäftsstellen stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstellen.

Ansprechpersonen:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

Dr. Gregor Hofmann
BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte
gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu


 
IG Administrativer Dialog

Im Bereich Wissenschaftsmanagement und -administration bestehen enorme Kooperationsmöglichkeiten, die BR50 fördern und nutzen möchte. Weiterlesen

Die Vielfalt der an BR50 beteiligten Institute und ihrer jeweiligen Strukturkontexte erlaubt nicht nur einen fruchtbaren Austausch im Hinblick auf gemeinsame Forschungsvorhaben oder strategische Vernetzung. Auch im Bereich Wissenschaftsmanagement und -administration bestehen enorme Kooperationsmöglichkeiten, von denen nicht nur die einzelnen Einrichtungen profitieren können, sondern die gesamte Wissenschaftsmetropole Berlin.

Die Interest Group Administrativer Dialog widmet sich diesen Potenzialen für Synergien und gemeinsame Aktivitäten. Sie bietet den kaufmännischen und administrativen Leitungen der BR50-Einrichtungen ein Forum zur Vernetzung und für den Austausch von Erfahrungen sowie Best Practices.

 

Aktivitäten

Halbjährlich finden Treffen der Interest Group Administrativer Dialog statt und es wurden Themen identifiziert, die innerhalb von BR50 auf administrativer Ebene angegangen werden sollen. Dabei sind nicht nur die für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen relevanten Themen Gegenstand der Diskussion, sondern auch die Erörterung zur Schaffung von Synergien, die den gesamten Forschungsraum Berlin betreffen. Konkret werden Themen wie die Governance-Struktur für BR50, gemeinsame Berufungen und die Umsatzsteuerpflicht für Forschungskooperationen angegangen. Zudem hat sich eine Arbeitsgruppe aus der Interest Group herausgebildet, die sich mit Fragen des mobilen Arbeitens auseinandersetzt.

Kontakt

Die BR50-Geschäftsstellen stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstellen.

Ansprechpersonen:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

Dr. Gregor Hofmann
BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte
gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu


 
IG Interdisziplinäre Karriereentwicklung

Durch die interdisziplinäre Vernetzung von BR50 wird auch die Personalentwicklung und die Nachwuchsförderung vorangetrieben. Für eine adäquate Umsetzung wurde eine Interest Group ins Leben gerufen die ein BR50-Postdoc-Fellowship-Programm entwickelt und gemeinsam mit anderen Akteuren in Berlin Konzepte für die Führungskräfteentwicklung erarbeitet. Weiterlesen

Die BR50-Einrichtungen bilden gemeinsam mit den Berliner Universitäten eine europäisch einzigartige regionale Wissensallianz, die alle wissenschaftlichen Disziplinen und die Bandbreite von Grundlagenforschung bis zu angewandter Forschung abdeckt. Zukunftsweisende Forschungsfragen, die eine disziplinübergreifende Expertise erfordern, können hier lokal und ohne die Nachteile räumlicher Distanz bearbeitet werden. Die Interest Group Interdisziplinäre Karriereentwicklung beschäftigt sich mit der Entwicklung eines BR50-Postdoc-Fellowship-Programms. Ziel des aktuell in der Konzeptionsphase befindlichen Programms ist es, Postdoc-Fellowships zu innovativen, neu aufkommenden Forschungsfragen und -themen zu fördern, die noch nicht institutionalisiert sind und einer interdisziplinären Bearbeitung bedürfen. So soll gezielt ein einrichtungsübergreifender Austausch gefördert und damit das Potenzial der Vielfalt der BR50-Einrichtungen ausgeschöpft werden.

 

Aktivitäten

Die BR50-Geschäftstelle am WZB führte im Herbst 2021 gemeinsam mit dem Berliner Exzellenzcluster SCRIPTS zwei Roundtable-Veranstaltungen zu postdoktoralen Karrierewegen für Forschende in den Sozial- und Geisteswissenschaften durch. Beide Veranstaltungen fanden über Zoom statt und stießen auf reges Interesse. Die Kooperation wird 2022 fortgesetzt, mit einer Reihe von Veranstaltungen zu Fördermöglichkeiten für Postdoc-Vorhaben.

BR50 erarbeitet mit der Berlin Leadership Academy (BLA) der BUA Optionen für eine Ausweitung ihrer Fortbildungsprogramme. Die BLA-Programme richten sich bisher an die Leitungsebene und Professor*innen oder auch an Juniorprofessor*innen und Nachwuchsgruppenleitungen der Universitäten. Ab Mai 2022 werden in einem Pilotvorhaben einige Veranstaltungen für Teilnehmende aus den außeruniversitären Forschungseinrichtungen geöffnet. Um auch die Belange der außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu adressieren, ist langfristig ein gemeinsames Fortbildungsprogramm der BLA und der BR50 angestrebt.

Kontakt

Die BR50-Geschäftsstellen stehen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstellen.

Ansprechpersonen:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

Dr. Gregor Hofmann
BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte
gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu