Kooperationen & Partnerschaften

Vernetzungen der BR50-Einrichtungen finden sowohl innerhalb einer Disziplin (Unit) als auch disziplinübergreifend statt. Dies führt zu Kooperationen auf ganz unterschiedlichen Ebenen, z.B. in Form von wissenschaftlichen Projekten, gemeinsam genutzten Infrastrukturen bis hin zu umfangreichen Verbünden, Zentren und Instituten. Aber auch im Rahmen der Exzellenzinitiative kooperieren BR50-Mitglieder in den Clustern. Weiterhin werden Fort- und Weiterbildungsprogramme ins Leben gerufen um Nachwuchswissenschaftler*innen in wissenschaftlich-inhaltlichen Themen zu schulen. Neben der wissenschaftlichen Vernetzung ist BR50 auch wissenschaftspolitisch aktiv, um den Forschungsraum Berlin Realität werden zu lassen. Daher arbeiten die Einrichtungen auch auf dem politischen Feld zusammen und BR50 dient als Sprachrohr und Multiplikator für die Belange der Berliner außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Richtung Politik. Zudem agieren BR50-Einrichtungen in organisatorischen und strategischen Netzwerken, um bei administrativen Aufgaben konstruktiv zusammenzuarbeiten oder sich mit anderen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Einrichtungen an einem Standort zu vernetzen.

 
Verbünde und Netzwerke

Durch Vernetzung von nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen werden komplementäre Kompetenzen gebündelt und Fragestellungen interdisziplinär betrachtet. Somit sind Forschungsverbünde hocheffizient und erforschen aktuelle Wissenschaftsfelder mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Die wissenschaftlichen Ergebnisse lassen sich dadurch über die fachlichen, institutionellen und regionalen Grenzen hinaus verstetigen. Große Forschungsverbünde und die erlangten Erkenntnisse haben eine enorme Strahlkraft und werden von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wahrgenommen.

Das Forschungsnetzwerk "GraFOx" ist ein Leibniz-WissenschaftsCampus und bündelt Expertisen zu Oxiden. Weiterlesen

Das Forschungsnetzwerk „GraFOx“ führt Aktivitäten in den Bereichen Kristallzüchtung, Epitaxie, Theorie und grundlegende physikalische Untersuchungen mit einem Ziel zusammen: Oxidsysteme für neue Generationen elektronischer Bauelemente zu schaffen und zu erforschen. Mit einer Anschubfinanzierung als Leibniz-WissenschaftsCampus bündeln Forscher aus acht Institutionen ihre Begeisterung und Expertise für Oxide. GraFOx vereint viele einzigartige Forschungseinrichtungen, gleichermaßen in Experiment und Theorie, in mehr als 33 koordinierten Projekten, an denen 40 PIs und 25 Doktoranden beteiligt sind.

An GraFOx sind vier BR50-Einrichtungen (Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI), Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ), Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) und Fritz-Haber-Institut (FHI) der Max-Planck-Gesellschaft) aus der Unit Naturwissenschaften beteiligt.

 

"Resilienz im Alter", möchte weg von der bloßen Therapie und hin zur Untersuchung von Mechanismen, um trotz des Alters und damit verbundenen Problemen am Leben teilzuhaben. Weiterlesen

Der Leibniz-Forschungsverbund „Altern und Resilienz“ erforscht Resilienz im Alter und Wege von der Therapie zur Untersuchung von Mechanismen, um trotz des Alters und den damit verbundenen Problemen am Leben teilzuhaben.

Vier BR50-Einrichtungen (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) der Units Lebenswissenschaften sowie Sozial und Geisteswissenschaften sind am Forschungsverbund beteiligt.

 

Die Biodiversität ist Grundlage für eine stabile Umwelt und damit auch für die Gesundheit. Vielfältige Lebensräume bedeuten sichere Erträge in der Landwirtschaft, dämpfen die Auswirkungen der Klimaveränderung und erhöhen die Standortattraktivität. Eine der zentralen Herausforderungen ist es, die Ziele der nationalen und internationalen Biodiversitätsabkommen mit den oft konkurrierenden Zielen der Klima-, Energie-, Landwirtschafts- und Wirtschaftspolitik in Einklang zu bringen. Weiterlesen

Das Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität bündelt die Kompetenzen der Leibniz-Einrichtungen der Umwelt-, Sozial-, Lebens-, Raum- und Wirtschaftswissenschaften, um nachhaltige Lösungsvorschläge zur Bewältigung der Ziele der nationalen und internationalen Biodiversitätsabkommen mit den oft konkurrierenden Zielen der Klima-, Energie-, Landwirtschafts- und Wirtschaftspolitik in Einklang zu bringen.

Vier BR50-Einrichtungen (Museum für Naturkunde (MfN), Leibniz-Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS), Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)) aus den Units Lebenswissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften sind am Forschungsnetzwerk beteiligt.

Neue Strategien und Methoden für Frühwarnsysteme unter Beteiligung der Öffentlichkeit erlauben ein besseres Management von Ausbrüchen und Eindämmung von Infektionskrankheiten. Weiterlesen

Der Leibniz-Forschungsverbund "INFECTIONS in an Urbanizing World – Humans, Animals, Environments" widmet sich dem Management von Ausbrüchen von Infektionskrankheiten und der Eindämmung von Erregerausbreitung. Ziel ist es eine interdisziplinäre Forschung und Kommunikation über die Fachgrenzen hinaus zu etablieren und dadurch neue Strategien und Methoden für Frühwarnsysteme zu entwickeln, auch unter Beteiligung der Öffentlichkeit.
Drei BR50-Einrichtungen (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und Robert Koch-Institut (RKI)) der Unit Lebenswissenschaften forschen in diesem Leibniz-Forschungsverbund mit.

MMS sucht für verschiedene Anwendungsbereiche die jeweils passende, schnellste und fehlerresistenteste Methode der aktuellen mathematischen Forschung. So können Effektivitätspotentiale und Synergien genutzt werden. Weiterlesen

Das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Mathematische Modellierung und Simulation (MMS)“ erforscht moderne Methoden zur Modellierung und Simulation in der Grundlagenforschung der Industrie und Naturwissenschaft sowie zur Durchführung gesicherter Schätzverfahren in den Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Dabei werden Methoden aus sehr verschiedenen Bereichen der Mathematik angewendet. Probleme lassen sich auf allen Raum- und Zeitskalen - vom Nanopartikel bis zur kosmischen Struktur, von der Femtosekunde bis zum Alter des Universums - und auf verschiedenen Komplexitätsstufen bearbeiten: von der Firma bis zur Weltwirtschaft, vom lokalen Umweltereignis bis zum globalen Klimamodell. 

Acht BR50-Einrichtungen (Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), Museum für Naturkunde (MfN), Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ)Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS), Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI), Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI) und Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS)) aus allen vier Units (Lebenswissenschaften, Naturwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften) sind an MMS beteiligt.

Das "Forums Transregionale Studien" und das darin eingebundene "Prisma Ukraine" bieten Plattformen für Austausche. Weiterlesen

Das „Forum Transregionale Studien“ ist eine Kooperation, in deren Rahmen regelmäßig Veranstaltungen und Austauschmöglichkeiten unter Fellows organisiert werden. Außerdem existiert innerhalb des Forums „Prisma Ukrainia“, eine Plattform für diverse osteuropa-bezogene Aktivitäten, wie Tagungen, Fellows und Publikationen.

Vier BR50-Einrichtungen (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL), Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO)Centre Marc Bloch (CMB) und Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)) aus der Unit Sozial- und Geisteswissenschaften sind am Forum beteiligt.


 
Zentren und Institute

Mitgliedseinrichtungen von BR50 sind nicht nur in Berlin wissenschaftlich hervorragend vernetzt, sondern auch überregional und international. Sie wirken in großen Forschungs- und Kompetenzzentren oder staatlich geförderten Instituten mit, die sich disziplinübergreifend mit einem gesellschaftlich relevanten Thema befassen und diese umfangreich und gemeinschaftlich erforschen. Nur so können gesellschaftlich relevante Herausforderungen erfolgreich bewältigt werden.

Ziel des Berlin-Brandenburgischen Instituts für Biodiversitätsforschung (BBIB) ist es, das erforderliche Wissen für die Bewältigung des Biodiversitätsverlustes als globalen Herausforderung bereit zu stellen. Weiterlesen

Das „Berlin-Brandenburgische Institut für Biodiversitätsforschung (BBIB)“ arbeitet an Strategien zur Bewältigung des weltweiten Verlustes der biologischen Vielfalt. Dabei sollen traditionelle akademische Grenzen überwunden und Kompetenzen aus Ökologie, Evolution, Sozial- und Politikwissenschaften in der Region Berlin integriert werden.

Drei BR50-Einrichtungen (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und Museum für Naturkunde (MfN)) aus der Unit Lebenswissenschaften sind am BBIB beteiligt.

 

BIFOLD ist ein nationales Kompetenzzentrum für die Erforschung der Grundlagen Künstlicher Intelligenz (KI). Weiterlesen

Das "Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data (BIFOLD)" ist ein nationales Kompetenzzentrum für die Erforschung der Grundlagen Künstlicher Intelligenz (KI). Dabei wird ein breites Spektrum an Themen erforscht sowie eine Plattform für interdisziplinäre Forschung und Wissensaustausch mit den Natur- und Geisteswissenschaften, der Industrie, Start-ups und der Gesellschaft geschaffen.

Sechs BR50-Einrichtungen (Zuse Institut Berlin (ZIB), Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS), Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (MPIMG), Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG)) aus den Units Technik- und Ingenieurwissenschaften, Lebenswissenschaften, sowie Sozial- und Geisteswissenschaften sind an BIFOLD beteiligt.

 


 
Forschungsprojekte

Wissenschaftliche Einrichtungen arbeiten zusammen, um gemeinsam Forschungsprojekte zu beantragen und um wissenschaftlichen Fragestellungen der Grundlagenforschung oder angewandten Forschung nachzugehen. Derlei Kooperationen tragen konstruktiv zum wissenschaftlichen Austausch und zum Kompetenzgewinn bei. Auch BR50-Mitglieder sind gemeinsam an Forschungsprojekten beteiligt oder haben gar Projekte ins Leben gerufen. Der Anspruch von BR50 ist, dass der Verbund dazu beiträgt, dass zukünftig eine Vielzahl von Forschungsprojekten hinzukommt, um durch disziplinübergreifende Kooperationen auf einen unschätzbaren Kompetenzgewinn hinzuarbeiten.

Das Berliner Center for Genomics in Biodiversity Research (BeGenDiv) ist ein zentraler Knotenpunkt für Wissenschaftler*innen des Berlin-Brandenburgischen Instituts für Biodiversitätsforschung (BBIB). Weiterlesen

Das „Berlin Center for Genomics in Biodiversity Research (BeGenDiv)“ ist zentraler Knotenpunkt für Berliner Forschende der Genomik und Bioinformatik, um ökologische und evolutionäre Prozesse zu untersuchen. Ziel ist das Vorantreiben der Biodiversitätsforschung sowie der Austausch von Wissen durch Symposien und Seminare, welche als Nukleus für kollaborative Forschung dienen sollen.

Drei BR50-Einrichtungen (Museum für Naturkunde (MfN), Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und Leibniz-Institut für Gewässer und Binnenfischerei (IGB)) aus der Unit Lebenswissenschaften sind an der Kollaboration beteiligt.

 

Mittels invertierbarer neuronaler Netze wird an neuartigen Verfahren für die Optimierung von Prozessen in der Halbleiterindustrie geforscht. Das EU-Projekt ATMOC unterstützt somit die digitale Souveränität Europas. Weiterlesen

Das Verbundvorhaben „Machine learning for inverse problems with continuous normalizing flow” befasst sich mit der Entwicklung zuverlässiger Messungen der optischen Eigenschaften von Dünnschichtsystemen und Nanostrukturen. Ziel ist ein Erkenntnisgewinn im Bereich der inversen Modellierung und der virtuellen Messmethoden. So soll die Grundlage für die Entwicklung neuartiger nanoelektronischer Geräte, hochwertiger Sensoren und effektiver photovoltaischer Elemente geschaffen werden.

Drei BR50-Einrichtungen (Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS), Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)) und Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) aus den zwei Units Technik- und Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften sind am Vorhaben beteiligt.

 

Sind E-Tretroller ein integraler Bestandteil der Verkehrswende oder lediglich Spaßmobile? Ziel ist es gute Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr zu schaffen und neue Mobilitätsangebote zu implementieren. Weiterlesen

Das Forschungsprojekt „Mikromobilität auf Geh- und Radwegen“ erforscht Wege und Möglichkeiten für ein geregeltes miteinander verschiedener Verkehrsmittel sowie die Implementierung neuer Mobilitätsangebote wie beispielsweise von E-Scootern. Ziel ist es direkte und indirekte Konfliktpotentiale zwischen aktiver und elektrischer Mikromobilität zu identifizieren sowie die verkehrlichen Wirkungen neuer Angebote zu klären und darauf aufbauend Empfehlungen zu den geeigneten planerischen, kommunikativen und ordnungspolitischen Regulierungsinstrumenten abzuleiten.

Drei BR50-Einrichtungen (Deutsches Institut für Urbanistik (DIFU), DLR-Institut für Verkehrsforschung und DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik) der Unit Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der Unit Technik- und Ingenieurwissenschaften sind am Projekt beteiligt.

Die Elektrifizierung des Verkehrs, die intelligente Stromverteilung und die 5G/6G-Kommunikation sind von entscheidender Bedeutung für die Unterstützung des europäischen Green Deal und die Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der EU. Die Leistungselektronik ist für diese Technologien von enormer Wichtigkeit, und europäische Unternehmen sind führend beim Übergang von Silizium zu Verbindungshalbleitern mit breiter Bandlücke. Weiterlesen

Das Projekt „PowerElec“ konzentriert sich auf die Entwicklung neuartiger messtechnischer Methoden und Instrumente, die einen Produktivitätssprung in der Leistungselektronikindustrie ermöglichen. Themen sind dabei u.a. die Elektrifizierung des Verkehrs, intelligente Stromverteilung sowie 5G/6G-Kommunikation.

Drei BR50-Einrichtungen (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ)) aus der Unit Naturwissenschaften sind am Projekt beteiligt.

Das partizipative Projekt ruft wir Bürger*innen dazu auf, Objekte aus der Vergangenheit einzureichen, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben und anhand derer sich die Veränderungen der Umwelt und des Mensch-Natur-Verhältnisses erzählen lassen, z.B. anhand von Biodiversitätsverlust. Weiterlesen

Das Projekt „Auf dem Weg zur Sammlung des Anthropozäns“ soll die planetare Wirkmacht des Menschen als geologischen Faktor und seine Verstrickung in das Erdsystem und die Interaktion mit anderen Spezies subjektiv erfahrbar machen. Dabei sollen neue Formen der Wissensvermittlung im Kontext naturkundlicher Sammlungen erarbeitet werden.

Drei BR50-Einrichtungen (Museum für Naturkunde (MfN), Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) und Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)) der Units Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Lebenswissenschaften sind am Projekt beteiligt.


 
Infrastrukturen, JointLabs

Forschungskooperationen beziehen sich nicht nur auf die reine Wissenschaft. Auch bei der Anschaffung, Wartung und Nutzung von meist sehr kostenintensiven Infrastrukturen, Großgeräten, Laboren und experimentellen Aufbauten kollaborieren BR50-Einrichtungen sehr erfolgreich untereinander. Die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen ist ressourcenfreundlich und nachhaltig und regt zudem auch Forschungskooperationen an.

BESSY II wurde nach vierjähriger Bauzeit 1998 am Helmholz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) in Berlin-Adlershof in Betrieb genommen. Der Elektronenspeicherring hat einen Umfang von 240 Metern und einen Synchotron mit 96 Metern Umfang. Weiterlesen

BESSY II befasst sich mit der generellen Verbesserung und Entwicklung von beschleunigerbasierten Strahlungsquellen. Dazu gehören die Erzeugung, die Beschleunigung und die Manipulation von hochbrillanten Elektronenstrahlen sowie die Erzeugung von hochbrillanten Photonenstrahlen mittels spontaner und geseedeter Undulatorstrahlung für die nutzerorientierte wissenschaftliche Forschung.

Drei BR50-Einrichtungen (Helmholz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)) der Unit Naturwissenschaften sind am Projekt beteiligt.

 

Das kooperative Forschungslabor nutzt die von BESSY II erzeugte Synchrotronstrahlung, um komplexe Proteinstrukturen zu identifizieren. Weiterlesen

Das Joint Berlin MX-Laboratory wurde gegründet, um die strukturbiologische Forschung im Großraum Berlin zu fördern und steht der Kristallografie-Community zur Verfügung. Seit 2009 wurden viele gemeinsame Forschungsprojekte durchgeführt und über 100 Publikationen im Bereich der Identifikation komplexer Proteinstrukturen mit Hilfe von Synchrotronstrahlung, veröffentlicht. Darüber hinaus wurde der Joint Berlin MX-Day ins Leben gerufen, der ein Forum und einen Treffpunkt für alle Strukturbiologen aus dem Großraum Berlin bietet.

Drei BR50-Einrichtungen (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)) aus den Units Naturwissenschaften sowie Lebenswissenschaften sind am MX-Laboratory beteiligt.


 
Exzellenzcluster

Exzellenzcluster sind Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen die im Rahmen der Exzellenzstrategie gefördert werden. Die Exzellenzstrategie zielt auf eine Verbesserung der Wissenschaft und Forschung in Deutschland ab, um sie international wettbewerbsfähig zu machen. Weiterlesen

Antragsberechtigt sind Universitäten, eine umfangreiche Vernetzung und Kooperation mit Partnereinrichtungen ist einem erfolgreichen Antrag aber sehr dienlich. Dabei spielen die außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine entscheidende Rollen, da sie wichtiger Akteur in den Wissenschaftsstandorten sind.
Der Berliner Forschungsraum konnte in der letzten Exzellenzstrategie sieben Exzellenzcluster in die Hauptstadt holen, die unterschiedliche wissenschaftliche Themenfelder erforschen und dabei innerhalb eines Clusters die Interdisziplinarität hochhalten. Bei allen Exzellenzclustern sind auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen beteiligt wie bei „Matter of Activty“. Die Exzellenzcluster „Science of Intelligence“ und „Temporal Communities“ arbeiten mit den BR50-Einrichtungen MPIB bzw. ZfL zusammen. Umfangreichere Beteiligung von BR50-Einrichtungen liegen bei den übrigen Clustern, NeuroCure, MATH+, SCRIPTS und UniSysCat vor.

MATH+ ist eines von sieben Berliner Exzellenzclustern und bedient die Sozial- und Geisteswissenschaften, Lebenswissenschaften, Naturwissenschaften sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften. Weiterlesen

MATH+ ist ein institutionen- und disziplinübergreifender Exzellenzcluster, an dem Wissenschaftler*innen neue Ansätze in der anwendungsorientierten Mathematik erforschen und weiterentwickeln wollen. Im Fokus stehen mathematische Grundlagen zur Nutzung immer größerer Datenmengen in den Lebens- und Materialwissenschaften, der Energie- und Netzwerkforschung oder den Sozial- und Geisteswissenschaften.

Sechs BR50-Mitglieder (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Zuse-Institut Berlin (ZIB), Weierstraß-Institut für Analysis und Angewandte Stochastik (WIAS)Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)) aus allen vier Units (Sozial- und Geisteswissenschaften, Lebenswissenschaften, Naturwissenschaften sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften) sind an MATH+ beteiligt.

NeuroCure ist eines von sieben Berliner Exzellenzclustern und bedient die Lebenswissenschaften. Weiterlesen

Das Exzellenzcluster NeuroCure erforscht neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Um Synergien zu erzeugen, wird dabei eine enge Verbindung zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Forschung gepflegt. Zur Translation wurde an der Charité das NeuroCure Clinical Research Center (NCRC) eingerichtet.

Vier BR50-Mitglieder (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP), Berlin Institue of Health (BIH) und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)) aus der Unit Lebenswissenschaften sind an NeuroCure beteiligt.

SCRIPTS ist eines von sieben Berliner Exzellenzclustern und bedient die Sozial- und Geisteswissenschaften. Weiterlesen

SCRIPTS ist ein Exzellenzcluster, welches analysiert, warum das liberale Ordnungsmodell trotz seiner politischen, wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften in die Krise geraten ist. Interdisziplinäre Forschungsteams untersuchen, warum alternative Konzepte sozialer Ordnung auf dem Vormarsch sind, wie sich diese Anfechtungen von früheren unterscheiden und welche Konsequenzen sich daraus für die globalen Herausforderungen unserer Zeit ergeben.

Vier BR50-Mitglieder (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO), Zentrum für Osteuropa- und Internationale Studien (ZOiS) und Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)) aus der Unit Sozial- und Geisteswissenschaften sind an SCRIPTS beteiligt.

UniSysCat ist eines von sieben Berliner Exzellenzclustern und bedient die Natur- und Lebenswissenschaften. Weiterlesen

Das Exzellenzcluster UniSysCat ist ein interdisziplinäres Forschungsnetz, das gemeinsam an gekoppelten Reaktionen in der Katalyse arbeitet. Um diese Herausforderung zu meistern, setzen sich Forschungsgruppen aus Molekular- und Strukturbiologie, Biochemie und Biophysik, physikalischer und theoretischer Chemie sowie Physik zusammen. Die Aufgabe von UniSysCat besteht darin, Katalysenetzwerke mit ihren gekoppelten katalytischen Reaktionen zu verstehen. Außerdem ist es ein Ziel katalytische Reaktionsnetzwerke schaffen und kontrollieren.

Drei BR50-Einrichtungen (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)Fritz-Haber-Institut (FHI) der Max-Planck-Gesellschaft und Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)) aus den Units Naturwissenschaften und Lebenswissenschaften sind an UniSysCat beteiligt.


 
Lehrgänge und Graduiertenschulen

Es wird zunehmend ein Augenmerk auf Capacity Building gelegt, um die jungen Wissenschaftler*innen thematisch zu schulen und weiterzubilden. Oftmals sind Fortbildungsprogramme für Nachwuchsforschende ein wichtiger Bestandteil bei Projektförderungen. Die Programme reichen dabei von thematisch orientierten mehrwöchigen Lehrgängen bis hin zu strukturell organisierten Graduiertenschulen die über Jahre hinweg eine Fortbildungs- und Vernetzungsmaßnahme für die Mitglieder darstellen.

AIDHeal bietet eine Trainingsplattform für die nächste Generation von KI-Experten für digitale Gesundheit. Weiterlesen

AIDHeal bündelt die Expertise in Data Science, Machine Learning, künstlicher Intelligenz und Digital Health in der Region Berlin-Brandenburg und intensiviert wissenschaftliche Aktivitäten in dem Feld. Dafür bietet AIDHeal eine Trainingsplattform für die nächste Generation von KI-Experten für digitale Gesundheit und ein Netzwerk für Langzeitkollaborationen. So soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit von "Digital Healtcare, Made in Germany" vorangetrieben werden.
AIDHeal befindet sich gerade in der zweiten Antragsphase.

Neben den beiden beteiligten BR50-Mitgliedern (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)) aus den Units Naturwissenschaften und Lebenswissenschaften ist BR50 offizieller Partner von AIDHeal.

Das HEIBRiDS Graduiertenprogramm schult Nachwuchswissenschaftler*innen in einer umfangreichen Bandbreite zu Data Sciences. Weiterlesen

HEIBRiDS ist ein gemeinsames Graduiertenprogramm in Data Science zwischen dem Einstein Center Digital Future (ECDF) und der Helmholtz-Gemeinschaft. HEIBRiDS wurde 2018 ins Leben gerufen und ist ein interdisziplinäres Programm, das Nachwuchswissenschaftler*innen in Data Science-Anwendungen in einem breiten Spektrum von naturwissenschaftlichen Bereichen ausbildet, das von Erde & Umwelt, Astronomie, Weltraum- & Planetenforschung bis hin zu Geowissenschaften, Materialien & Energie und Molekularer Medizin reicht.

Drei BR50-Einrichtungen (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB), Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und das BR50-Gastmitglied Einstein-Stiftung Berlin) aus den Units Lebenswissenschaften und Naturwissenschaften sind Teil von HEIBRiDS.


 
Wissenschaftspolitische Kooperationen

Der Verbund BR50 möchte nicht nur eine wissenschaftliche Vernetzung und Kooperation der Einrichtungen unterstützen, sondern auch als Sprachrohr der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin fungieren. BR50 vertritt daher die Belange der Mitgliedseinrichtungen gegenüber Politik, anderen wissenschaftlichen Akteuren, Wirtschaft und Gesellschaft. In dieser Funktion wird BR50 wahrgenommen und steht daher in regelmäßigen Austausch mit relevanten Politikern auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Alle BR50-Einrichtungen haben sich auf ein 10-Punkte Positionspapier verständigt und sind an den Diskussionen zu gemeinsamen Berufungen beteiligt. Die BR50-Unit Lebenswissenschaften hat zudem ein "Sounding Board" zum Thema Tierschutz einberufen, um für eine faire und ehrliche Kommunikation zu werben.

In zahlreichen und vielfältigen Weisen haben sich wissenschaftliche Einrichtungen zur Vermeidung, Verringerung oder Verbesserung (3R) von Tierexperimenten verpflichtet. In Berlin wird intensiv daran geforscht, in absehbarer Zeit Tierversuche auf ein Minimum zu reduzieren. Die Suche nach Alternativen ist an der Schnittstelle zwischen Gesundheitsforschung und technischer Entwicklung in verschiedenen Disziplinen der Ingenieur- und Lebenswissenschaft verankert. Berlin hat in den einzelnen Bereichen eine ungemeine Expertise, in einer Dichte, die kein anderer Forschungsstandort weltweit aufweist und kann so führend das Vorhaben der Tierversuchsreduktion voranbringen. Weiterlesen

Erklärtes Ziel ist die Vermeidung, Verringerung und Verbesserung (3R) von Tierexperimenten zu verstärken. Dazu beitragen soll die forcierte Weiterentwicklung von alternativen Methoden zum Tierversuch, die bereits Bestandteil der Forschung sind. Dennoch ist zum jetzigen Zeitpunkt ein totaler Verzicht auf Tierversuche wissenschaftlich nicht möglich. Die Aufrechterhaltung
des wissenschaftlichen Erfolgs und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts Berlin setzt die Akzeptanz notwendiger Tierversuche einerseits sowie die Unterstützung von Vorhaben zur generellen Reduktion von Tierversuchszahlen in Berlin andererseits voraus.

Um dies zu erreichen ist eine politische Unterstützung bei der Bündelung wissenschaftlicher Kompetenzen in Berlin erforderlich, um sich als Vorreiter in der Entwicklung von neuen alternativen Technologien zum Tierversuch zu behaupten und Technologien zu entwickeln, die parallel dazu die Forschung stärken, und Anreize bieten für neue Wirtschaftszweige. Dazu beitragen muss auch eine transparente und reflektierte öffentliche Kommunikation unter Beteiligung aller Stakeholder und eine Steigerung der Effizienz bei den Genehmigungsverfahren für Tierversuchsvorhaben, um Planungssicherheit für die Forschung sicherzustellen.

Daher hat die BR50-Unit Lebenswissenschaften ein "Sounding Board" zum Thema Tierschutz initiiert und sich mit relevanten Vertreter*innen der Berliner Universitäten und der Industrie und Start-Up Szene zusammengeschlossen. Das "Sounding Board" evaluiert die Sachlage in Berlin, analysiert rechtliche und politische Rahmenbedingungen und erarbeitet Strategien für eine ehrliche Kommunikation zu Tierversuchen und der Entwicklung von Alternativen in Politik und Gesellschaft.
Das "Sounding Board" wendet sich mit ihren Anliegen an die Politik und findet dort Gehör und ein regelmäßiger Austausch ist geplant.
 

Um Berlin zu einer weltweit führenden Wissenschaftsmetropole aufzubauen erarbeiteten die BR50-Einrichtungen ein wissenschaftspolitisches Positionspapier. Weiterlesen

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen von BR50 legten einen 10-Punkte-Katalog als wissenschaftspolitisches Positionspapier vor. Das Positionspapier beinhaltet Forderungen an den Berliner Senat, um Berlin als Wissenschaftsmetropole weiter zu stärken. Der Berliner Senat hat sich in den vergangenen Jahren für die Belange von Wissenschaft und Forschung in der Hauptstadt eingesetzt. Dieses Engagement sollte fortgesetzt und ausgebaut werden. Daher werden in drei Bereichen 10 wichtige Eckpunkte für die außeruniversitäre Forschung identifiziert:

Die besten Köpfe für die Metropolregion gewinnen
1. Gemeinsame Berufungen vereinfachen und fördern
2. Gleiche Rechte für Nachwuchsgruppenleitungen
3. Internationale Vernetzung und Diversität als Standortfaktoren in einer globalen Wissenschaftsökonomie

Rahmenbedingungen für exzellente Forschung sichern
4. Besteuerung von Forschungskooperationen behindert Wissenschaft
5. Infrastruktur für exzellente Forschung fördern
6. Angemessene räumliche Unterbringung der Forschung sichern

Vielfalt der Wissenschaft anerkennen und fördern
7. Ehrliche und realistische Kommunikation zu tierexperimenteller Forschung
8. Förderung für kleine und individuelle Vorhaben ausbauen
9. Metropolregion Berlin-Brandenburg als gesunder Lebensraum
10. Venture Capital für die Berliner Start-up-Szene

Das Positionspapier wurde in einer Kurzfassung sowie einer ausführlichen Fassung und begleitet von einer Pressemitteilung 17.09. veröffentlicht.

 


 
Organisationsnetzwerke

Thematische und lokale Zusammenschlüsse von Forschungseinrichtungen bieten viele strategische und organisatorische Vorteile für die Mitgliedseinrichtungen. Die wissenschaftliche Vernetzung und Kompetenzgewinne innerhalb einer Disziplin, aber auch disziplinübergreifend sind von enormer Wichtigkeit, gerade in der heutigen Zeit in der die gesellschaftlichen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigt werden können. Neben der wissenschaftlichen Zusammenarbeit der Mitgliedseinrichtungen untereinander, vereinfachen organisatorisch angelegte Netzwerke auch die Kooperationen mit anderen großen Partnern, wie den Universitäten oder Wirtschaftsunternehmen. Somit verstehen sich diese Zusammenschlüsse als Schnittstelle zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Auch administrative Synergien spielen bei Netzwerkorganisationen eine wichtige Rolle, da eine ressourcenfreundliche Arbeitsweise ermöglicht wird. Einige der BR50-Einrichtungen sind Teil solcher Organisationsnetzwerke und diese Organisationsnetzwerke sind zudem Mitglied bei BR50.

Exzellente Forschung, effizient organisiert: Der FVB ist eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Berlins. Er besteht aus sieben Instituten der Natur-, Ingenieur-, Lebens- und Umweltwissenschaften, die Spitzenforschung betreiben. Weiterlesen

Der „Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB)" ist eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Berlins. Er besteht aus sieben Instituten der Natur-, Ingenieur-, Lebens- und Umweltwissenschaften, die Spitzenforschung betreiben. Dabei bietet der FVB den Instituten eine gemeinsame Verwaltung und eine Plattform für den Austausch von Forschenden.

Sowohl der FVB, als auch seine sieben Institute (Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP), Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ), Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI), Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI) und Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS)) sind BR50-Einrichtungen und Teil der Units Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften sowie Technik- und Ingenieurwissenschaften.

GWZ ist ein Zusammenschluss aus drei sozial- und geisteswissenschaftelichen Forschungszentren in Berlin. Weiterlesen

Der „Geisteswissenschaftlichen Zentren Berlin e. V. (GWZ)" ist seit 1996 Träger von drei Berliner Forschungszentren im Bereich der Geisteswissenschaften.

Dies sind die drei BR50-Mitglieder Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS), Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) und Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL), welche alle zur Unit Sozial- und Geisteswissenschaften gehören. Zudem ist GWZ selbst Mitglied bei BR50.

Die IGAFA verfolgt das Ziel der Förderung der institutsübergreifenden wissenschaftlichen Zusammenarbeit und des Ausbaus der Kooperationen mit Universitäten und Unternehmen. Weiterlesen

Die „Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof“ (IGAFA) ist ein Verbund aus sechs Außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Technologieparks in Adlershof, der sich mit dem Ziel der Förderung der institutsübergreifenden wissenschaftlichen Zusammenarbeit und widmet sich der Vernetzung von deutschen und internationalen Wissenschaftler*innen aus dem universitären Bereich, den außeruniversitären Forschungsinstituten und Unternehmen in Adlershof.
Weiterhin setzt sich die IGAFA dafür ein, weibliche Karrieren langfristig und nachhaltig zu stärken und die Sichtbarkeit von Frauen in Naturwissenschaften und Technik signifikant zu erhöhen. Daher wurde 2009 das Ladies Network Adlershof (LaNA) ins Leben gerufen. LaNA vereint Wissenschaftlerinnen, Frauen in Führungspositionen und jene, die am Anfang ihrer Führungskarriere stehen sowie Unternehmerinnen, Gründerinnen und Gleichstellungsbeauftragte und erleichtert den Zugang zu den vorhandenen Netzwerkpotentialen im Wissenschafts- und Technologiepark.

Fünf BR50-Mitglieder (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Helmholz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB)Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ)Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)) der Unit Naturwissenschaften sind Mitglieder der IGAFA.