Dokumente & Berichte

BR50 setzt sich für den Forschungs- und Innovationsraum Berlin ein und arbeitet aktiv mit relevanten Berliner Aktueren zusammen. Um die Anliegen und Bedarfe der AUFE und des Berliner Wissenschaftsraum zu verbreiten, werden Stellungnahmen, Positionspapiere und Berichte verfasst.

 
Stellungnahme der BR50 IG Gender Equality zum Internationalen Frauentag (März 2026)

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 macht die Interest Group (IG) Gender Equality der BR50 auf bestehende geschlechtliche Ungleichheit, Benachteiligung, Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch aufmerksam – in der Gesellschaft insgesamt und insbesondere in der Wissenschafts- und Forschungslandschaft. Weiterlesen

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 macht die Interest Group (IG) Gender Equality der BR50 auf bestehende geschlechtliche Ungleichheit, Benachteiligung, Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch aufmerksam – in der Gesellschaft insgesamt und insbesondere in der Wissenschafts- und Forschungslandschaft – und veröffentlicht eine Stellungnahme.

Sprecherinnen der Interest Group Gender Equality sind Maria Einhorn (MPIB) und Katarina Pollner (WZB). Unterstützt werden sie von Dr. Anja Sommerfeld aus der BR50-Geschäftsstelle. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zur den Interest Group Gender Equality wenden Sie sich bitte an:

  • Maria Einhorn (MPIB) - einhorn[at]mpib-berlin.mpg[dot]de
  • Katarina Pollner (WZB) - katarina.pollner[at]wzb[dot]eu


Wenn Sie in die Interest Group Gender Equality aufgenommen werden wollen wenden Sie sich gerne an Anja Sommerfeld von der BR50-Geschäftsstelle.

Ansprechperson:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de


 
BR50 Eckpunktepapier (April 2025)

Um den Forschungs- und Innovationsraum Berlin weiter zu stärken und die international Konkurrenzfähigkeit zu erhalten, bedarf es einer langfristig angelegte wissenschaftspolitische Strategie. Weiterlesen

Um den Forschungs- und Innovationsraum Berlin weiter zu stärken und die international Konkurrenzfähigkeit zu erhalten, bedarf es einer langfristig angelegte wissenschaftspolitische Strategie. 

Für diesen Strategieprozess, den die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege angeregt hat, sammelte BR50 Eckpunkte aus Sicht der Berliner AUFE. Das resultierende BR50-Eckpunktepapier wurde im April 2025 veröffentlicht. 

Berlin kann seine internationale Bedeutung festigen und ausbauen, wenn alle Akteure – Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – gut vernetzt zusammenarbeiten. Auf der Grundlage vieler Gespräche und in enger Abstimmung mit der Berlin Univerity Alliance (BUA) werden in dem vorliegenden Papier Vorschläge erarbeitet, die die Grundlage für einen solch integrierten Wissens- und Innovationsraum Berlin bilden können. Ausgangspunkt ist die Transformation des Berliner Forschungsraums entlang einer Bündelung von berlinspezifischen Themen, effizienten Steuerungsmechanismen, wirkungsvollem Transfer und starken Netzwerken.

  • Wissenschaftliche Profillinien

BUA und BR50 haben gemeinsam fünf Profillinien identifiziert, die im Wesentlichen den gesamten Wissens- und Innovationsraum aufspannen und seine Forschungsstärken reflektieren. Sie berücksichtigen vorhandene Institutionen, Infrastrukturen, Expertisen und die institutionsübergreifende Bündelung, um relevante gesellschaftliche Herausforderungen vernetzt anzugehen und aktiv zu gestalten. Dieses Vorgehen hat Berlin wiederholt zum Erfolg in der Exzellenzstrategie geführt. Die fünf Profillinien sind:

  1. Gesellschaften in Zeiten der globalen Disruption
  2. Kulturen: Ästhetik, Wissen, Materialität und digitale Transformationen
  3. Wissenserwerb in einer digitalen Gesellschaft: Big Data, KI und Algorithmen
  4. Globaler Wandel und Wohlbefinden: One Health, Umwelt und systemische Resilienz
  5. Technologien für eine Nachhaltige Zukunft: Materialien und Quantenskala

Aus diesen fünf Profillinien der Berliner Wissenschaft leiten sich drei thematische Zukunftsfelder ab, die die BR50-Einrichtungen gemeinsam als besonders vielversprechend und zukunftsträchtig bewerten. Diese drei Felder (Energie, Gesundheit und Vielfalt) bieten fachliche Schwerpunktthemen, die BR50 in den kommenden Jahren in enger Kooperation mit anderen wissenschaftlichen Partnern gezielt weiterentwickeln möchte.

  • Transformation durch berlinspezifische fachliche Schwerpunktthemen

Die Stärke Berlins als Forschungsraum liegt mehr als andernorts in der Vielfalt und Diversität der Forschungsthemen, bedingt durch die vielen hier angesiedelten Forschungseinrichtungen. Dennoch lassen sich aus den wissenschaftlichen Profillinien, die von BUA und BR50 als Berliner Forschungsstärken identifiziert wurden (siehe Kapitel 1), für die Einrichtungen von BR50 herausragende fachliche Themen identifizieren. Hierbei handelt es sich um die Bereiche Energie, Gesundheit und Vielfalt (siehe Kapitel 2). Von der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung besitzt Berlin in diesen Themenbereichen die notwendigen fachlichen Voraussetzungen für die Gestaltung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Die genannten fachlichen Themen sollen nicht implizieren, dass andere Forschungsthemen weniger wichtig sind und entfallen können.

  • Transformation durch Governance

Ein wettbewerbsfähiger Forschungsraum Berlin braucht thematische Schwerpunkte, er braucht aber auch administrative Klugheit und den Abbau von Hürden, die einer Zusammenarbeit entgegenstehen. In Kapitel 3 stellen wir daher Maßnahmen vor, die uns ein tagtägliches Schmiermittel für eine leichte, gute und damit erfolgreiche Zusammenarbeit sein können.

  • Transformation durch Translation und Transfer

Wissenschaft, die das eigene Haus nicht verlässt, bringt Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nicht weiter. Innovationen entstehen nicht, das Vertrauen in die Wissenschaft wird nicht gestärkt und somit auch nicht die wichtige gesellschaftliche Solidarität. Translation und Transfer sind für einen Wissens- und Innovationsraum unabdingbar. In Kapitel 4 stellen wir zielführende Maßnahmen zur Stärkung von Transformation und Transfer vor.

  • Transformation durch Netzwerke im Forschungsraum Berlin

Die Wissenschaft muss sich zwingend mit allen Akteuren vernetzen und gemeinschaftlich Brücken zwischen gesellschaftlichen Sektoren errichten. Ausgeführt werden erfolgsversprechende Ansätze in Kapitel 5. Ein vernetzter Forschungsraum braucht Führung. Diese Rolle kommt der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege zu. Für die Transformation des Forschungsraums ist es allerdings zwingend, dass alle Ressorts des Berliner Senats anerkennen, dass die Wissenschaft ein starker Wirtschaftsfaktor darstellt und für eine solidarische Gesellschaft konstitutiv ist.

Die BR50-Geschäftsstelle steht für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstelle.

Ansprechperson:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de


 
Wertschöpfungsgutachten der Berliner AUFE (September 2024)

BR50 hat ein Gutachten zur Wertschöpfung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin erstellt. Weiterlesen

Im September 2024 hat BR50 im Auftrag der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege ein Gutachten der Wertschöpfung der außeruniversitärer Forschungseinrichtungen (AUFE) in Berlin erstellt und veröffentlicht. Das Gutachten basiert auf amtlichen Statistiken, Erhebungen innerhalb des Netzwerks von BR50, näherungsweise Fortschreibung einschlägiger Analysen für die AUFE im Forschungsraum Berlin sowie Studien ausgewählter Innovationsstandorte und Forschungseinrichtungen in Berlin. Es ist entsprechend als Annäherung zu vestehen und nicht als umfassende Wertschöpfungsstudie.

Zahlen und Fakten zur Wertschöpfung der AUFE in Berlin

  • Berlin hat fast 90 AUFE und 52 davon sind als vollwertige bzw. assoziierte Mitglieder bei BR50 beteiligt
     
  • Beschäftigungseffekte (2023): ca. 34.000 (entspricht in etwa 1,6 % aller Arbeitsplätze in Berlin)
    • Davon direkt an AUFE beschäftige Personen: 22.250
    • Davon durch AUFE indirekte und induzierte Beschäftigungszahlen: 11.600
    • Auf 100 direkt an den AUFE Beschäftigte kommen weitere 52 Arbeitsplätze in Berlin
       
  • Bruttowertschöpfung (2023): Schätzungsweise 1.650 Millionen Euro (ohne Steuerrückflüsse)
    • Bruttowertschöpfung von acht Euro pro investierten Landes-Euro. Der Wert basiert auf der Grundlage einer sehr konservativen Schätzung der erwirtschafteten Bruttowertschöpfung durch die AUFE und berücksichtigt keine Tarifsteigerungen u.ä. Auch eine Bruttowertschöpfung von zehn Euro pro investierten Landes-Euro, wie für das Jahr 2010 ermittelt (TSB-Studie 2013), ist daher weiterhin realistisch.
    • Durch Steuerrückflüsse reduzieren sich die Landesinvestitionen in die Berliner AUFE (208 Millionen Euro) um etwa die Hälfte, sodass die Nettobelastung des Landes bei circa 103,6 Millionen Euro liegt.
       
  • Kooperationen:
    • Durch die exzellenten Rekrutierungen der AUFE haben sie aktiv dazu beigetragen, dass sieben Exzellenzcluster und knapp 20 der insgesamt knapp 30 Berliner Sonderforschungsbereiche (SFB) gefördert wurden.
    • Mehr als 180 gemeinsame Berufungen mit Berliner Universitäten
       
  • Preise: Fast 40 laufende Grants des European Research Council (ERC) seit 2020
     
  • Kultureller und städtischer Beiträge: AUFE sind Teil der Stadtgesellschaft, sie steigern die Attraktivität von Berlin und ziehen internationale Spitzenkräfte an, die zur Diversität von Berlin beitragen
     
  • Wissens- und Technologietransfer: Ausrichtung und Beteiligung an Formaten zum Wissenstransfer in die Gesellschaft sowie zahlreiche Patente, Start-Ups und Kooperationen mit Unternehmen
     
  • Vernetzung für die Stadtentwicklung: BR50 und die Verzahnung mit der Berlin University Alliance (BUA), mit SenWGP und SenWEB, sowie mit Akteur*innen aus der Wirtschaft und Gesellschaft

Die BR50-Geschäftsstelle steht für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstelle.

Ansprechperson:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de


 
Wissenschaftspolitisches Positionspapier (Februar 2023)

So wird Berlin zu einer weltweit führenden Wissenschaftsmetropole - Berlin Research 50 legt wissenschaftspolitisches Positionspapier zur Berlin-Wahl vor. Weiterlesen

Kurz vor der Wiederholungswahl des Berliner Abgeordnetenhauses am 12. Februar 2023 haben die in Berlin Research 50 (BR50) zusammengeschlossenen außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Hauptstadt ein Positionspapier vorgelegt. Sie formulieren darin wissenschaftspolitische Forderungen an die künftige Landesregierung, um Berlin zu einer weltweit führenden Wissenschaftsmetropole auszubauen.

Die BR50-Geschäftsstelle steht für Nachfragen gerne zur Verfügung. Weiterlesen

Bei Fragen und Anregungen zu den Interest Groups wenden Sie sich bitte an die BR50-Geschäftsstelle.

Ansprechperson:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-Geschäftsstelle Berlin-Adlershof
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de