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15.04.2026
Auftakt BR50 Interest Group Nachhaltigkeit
15.04.2026

Auftakt BR50 Interest Group Nachhaltigkeit

Aufgrund der Bedarfe aus einigen Mitgliedseinrichtungen hat BR50 eine neue Interest Group zum Thema Nachhaltigkeit etabliert 💚 🌍 đŸŒ± đŸšČ 🚆 ☀ ♻

Dem Aufruf sind bisher zwölf BR50-Einrichtungen gefolgt und das Deutsches Forschungszentrum fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz (DFKI), Deutsches Institut fĂŒr Urbanistik (Difu), Deutsches Zentrum fĂŒr Altersfragen, Helmholtz-Zentrum Berlin, Max DelbrĂŒck Center, Max-Planck-Institut fĂŒr Molekulare Genetik und die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) waren beim Auftakttreffen fand am 15. April im Centre Marc Bloch dabei.

Auch wenn Nachhaltigkeit viele Aspekte abdeckt, wurde sich darauf verstĂ€ndigt zunĂ€chst den Punkt Environmental Sustainability in den Fokus zu RĂŒcken. Die IG bieten den Mitgliedern eine Plattform, um sich zu Best Practices bzgl. der Verringerung direkter und indirekter Treibhausgasemissionen auszutauschen und um gemeinsam Schritte hin zum institutionellen Klimaschutz zu identifizieren.
DarĂŒber hinaus kann die IG perspektivisch auch dazu dienen, sich bei weiteren KlimaschutzbemĂŒhungen zu koordinieren und wechselseitig zu unterstĂŒtzen sowie Spannungsfelder zu anderen Nachhaltigkeitszielen aufzulösen.

Die IG wird von Benjamin Beuerle vom CMB geleitet. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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04.03.2026
Stellungnahme der BR50 IG Gender Equality zum Internationalen Frauentag
04.03.2026

Stellungnahme der BR50 IG Gender Equality zum Internationalen Frauentag

"AnlĂ€sslich des Internationalen Frauentags am 8. MĂ€rz 2026 macht die Interest Group (IG) Gender Equality der BR50 auf bestehende geschlechtliche Ungleichheit, Benachteiligung, Diskriminierung, sexuelle BelĂ€stigung und Machtmissbrauch aufmerksam – in der Gesellschaft insgesamt und insbesondere in der Wissenschafts- und Forschungslandschaft.

Trotz jahrzehntelanger Debatten ist die Gleichstellung der Geschlechter noch lange nicht erreicht. So liegt Deutschland im EU-Gleichstellungsindex mit einem Wert von 62,8 lediglich auf Platz 23. Zwar zeigt She Figures 2024, dass Frauen* mit 46 Prozent fast die HĂ€lfte der Promovierenden stellen. Diese ParitĂ€t spiegelt sich jedoch nicht in wissenschaftlichen Karrieren wider: Frauen machen lediglich 29 Prozent der Forschenden in Deutschland aus.1 In außerhochschulischen Forschungseinrichtungen liegt ihr Anteil bei 35 Prozent (2022), in der industriellen Forschung sogar nur bei 15,6 Prozent (2024). Je höher die Karrierestufe, desto geringer ist der Frauenanteil in allen Bereichen. Besonders deutlich wird die glĂ€serne Decke in FĂŒhrungspositionen. Im Vergleich zu 1992 (2,0 Prozent) sind zwar 23,2 Prozent der FĂŒhrungspositionen in außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen von Frauen besetzt, doch echte ParitĂ€t ist noch immer in weiter Ferne.2

Hinzu kommen ungleiche Karrierechancen durch geschlechterspezifisch ungleich verteilte Aufgaben. So ĂŒbernehmen Frauen einen ĂŒberproportionalen Anteil des sogenannten academic housekeeping3 (Zusatzaufgaben im Wissenschaftsbetrieb, die fĂŒr das Funktionieren der Institution und des akademischen Sektors insgesamt notwendig sind, aber kaum karrierefördernd wirken). Zu Benachteiligungen tragen der anhaltende Gender Pay Gap sowie eine stĂ€rkere Belastung durch Familienaufgaben bei. WĂ€hrend der Corona-Pandemie ĂŒbernahmen Frauen noch mehr Verantwortung fĂŒr Familienaufgaben als vorher, was immer noch nachwirkt.4 Diese Ungleichheiten betreffen nicht nur den wissenschaftlichen, sondern auch den nichtwissenschaftlichen Bereich von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Im Bereich Forschung und Entwicklung sind Frauen nur an 27 Prozent (2018-2022) der wissenschaftlichen Publikationen beteiligt gewesen und reichten lediglich 7,1 Prozent der Patentanmeldungen von 2018 bis 2021 ein (vgl. Fußnote 1). Besonders alarmierend ist zudem die UnterreprĂ€sentanz von Frauen im Bereich neuer Technologien: Der UN-GeneralsekretĂ€r warnt zu Recht davor, dass MĂ€nner die Entwicklung digitaler Technologien – einschließlich KĂŒnstlicher Intelligenz – dominieren und bestehende Ungleichheiten somit in Algorithmen und Systemen fortgeschrieben werden.5

Dieses Beispiel unterstreicht, dass Frauen als Expertinnen im Wissenschaftsbereich unverzichtbar sind. Exzellente und innovative Forschung bedarf vielfĂ€ltiger, auch nichtmĂ€nnlicher Perspektiven und Fragestellungen. Gerade angesichts der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen weisen wir nachdrĂŒcklich darauf hin, dass Frauen im Wissenschaftsbereich gefördert werden mĂŒssen, um Ungleichheiten entgegenzuwirken und es ihnen zu ermöglichen, ihr volles Potenzial zu entfalten.

Gleichstellung ist ĂŒber den Wissenschaftsbereich hinaus fĂŒr alle Berufsgruppen relevant. Schon das Grundgesetz verpflichtet dazu, Benachteiligungen entgegenzuwirken. Wir möchten daher auch ein Zeichen gegen RĂŒckschritte bei der Gleichstellung und fĂŒr nachhaltige Verbesserungen in allen Bereichen setzen.

Wir fordern nachhaltige VerÀnderungen und eine geschlechtergerechte Wissenschaft!"

Die Stellungnahme können Sie hier herunterladen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Sprecherinnen der IG Gender Equality (Maria Einhorn (MPIB) - einhorn[at]mpib-berlin.mpg[dot]de und Katarina Pollner (WZB) - katarina.pollner[at]wzb[dot]eu)

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1 Die Zahlen stammen aus dem She Figures Report 2024 der EuropÀischen Kommission (https://ec.europa.eu/assets/rtd/shefigures/2024/files/shefigures2024fiche-de.pdf)
2 Die Zahlen stammen vom Center fĂŒr GeschlechterverhĂ€ltnisse in der Wissenschaft (https://www.gesis.org/cews/daten-und-informationen/statistiken/thematische-suche/detailanzeige/article/frauenanteile-an-den-fuehrungspositionen-der-ausserhochschulischen-forschungseinrichtungen-von-1992)
3 Mehr Informationen dazu: journals.sagepub.com/doi/10.1177/14749041231191888
4 Mehr Informationen dazu: https://www.wzb.eu/de/forschung/dynamiken-sozialer-ungleichheiten/arbeit-familie-und-soziale-ungleichheit/projekte/die-auswirkungen-von-covid-19-auf-die-wirtschaftliche-und-soziale-situation-von-frauen-in-berlin
5 https://unis.unvienna.org/unis/de/pressrels/2025/unissgsm1474.html
* In dieser Stellungnahme wird aus GrĂŒnden der Datenlage der Begriff „Frauen“ verwendet. Die zugrunde liegenden Statistiken und Studien basieren ĂŒberwiegend auf einem binĂ€ren GeschlechtsverstĂ€ndnis. Trans, inter* und nicht-binĂ€re Personen (TIN) sind hiervon mitbetroffen und werden von unserem wissenschaftlichen und politischen Anspruch ausdrĂŒcklich mitgedacht und einbezogen

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22.01.2026
Konstituierende Vorstandssitzung
Prof. Dr. Michael HintermĂŒller (WIAS) wird Vorstandsvorsitzender und Dr. Noa K. Ha Stellvertreterin
22.01.2026

Konstituierende Vorstandssitzung
Prof. Dr. Michael HintermĂŒller (WIAS) wird Vorstandsvorsitzender und Dr. Noa K. Ha Stellvertreterin

Nach der Vorstandswahl im Dezember 2025 fand am 22. Januar die konstituierende Sitzung des neuen BR50-Vorstands statt. Dr. Noa K. Ha (Deutsche Zentrum fĂŒr Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)), Prof. Dr. Volker Haucke (Leibniz-Forschungsinstitut fĂŒr Molekulare Pharmakologie (FMP)), Prof. Dr. Bernd Rech (Helmholtz-Zentrum Berlin fĂŒr Materialien und Energie (HZB)), Prof. Dr. Michael HintermĂŒller (Weierstraß-Institut fĂŒr Angewandte Analysis and Stochastik (WIAS)) und Uta Bielfeldt (Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), ein Leibniz Institut) trafen sich am FMP auf dem Campus Berlin-Buch. Mit dabei waren auch Prof. Dr. Ulrich Panne (Bundesanstalt fĂŒr Materialforschung und -prĂŒfung, Online zugeschaltet), vorheriges Vorstandsmitglied und Dr. Anja Sommerfeld, Leitung der BR50-GeschĂ€ftsstelle.
Der Vorstand hat Michael HintermĂŒller zum Vorstandsvorsitzenden, Noa K. Ha zur Stellvertreterin und Uta Bielfeldt zur Schatzmeisterin gewĂ€hlt. Neben der KlĂ€rung weiterer FormalitĂ€ten wurde, ausgehend von den Diskussionen bei der Mitgliederversammlung, auch besprochen, wie sich BR50 in 2026 inhaltlich aufstellt. NĂ€chste Schritte sind nun ein Besuch bei StS Dr. Henry Marx (Senatsverwaltung fĂŒr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege) und der Ausbau der strategischen Zusammenarbeit mit der Berlin University Alliance, um gemeinsam wissenschaftspolitische Rahmenbedingungen fĂŒr einen konkurrenzfĂ€higen Standort zu gestalten. Außerdem strebt der Vorstand an, die Mitglieder stĂ€rker zu vernetzen und in den Verein einzubinden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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09.12.2025
Neuer BR50-Vorstand
Die BR50-Mitglieder haben auf der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gwÀhlt
09.12.2025

Neuer BR50-Vorstand
Die BR50-Mitglieder haben auf der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gwÀhlt

Im Rahmen der alljĂ€hrliche BR50-Mitgliederversammlung, die am 9. Dezember 2025 an der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) stattfand, wurde ein neuer Vorstand gewĂ€hlt: Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Prof. Dr. Thomas Sommer und Prof. Dr. Ulrich Panne haben den Staffelstab an Dr. Noa K. Ha (Deutsche Zentrum fĂŒr Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM)), Prof. Dr. Volker Haucke (Leibniz-Forschungsinstitut fĂŒr Molekulare Pharmakologie (FMP)) und Prof. Dr. Bernd Rech (Helmholtz-Zentrum Berlin fĂŒr Materialien und Energie (HZB)) ĂŒbergeben.
Als Konstante bleiben Prof. Dr. Michael HintermĂŒller (Weierstraß-Institut fĂŒr Angewandte Analysis and Stochastik (WIAS)) und Uta Bielfeldt (Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), ein Leibniz Institut) dem Vorstand erhalten.

Außerdem diente die Versammlung als RĂŒckblick auf das Jahr 2025 und es wurde intensiv ĂŒber die zukĂŒnftige Ausrichtung von BR50 und die Rolle des Vereins im Berliner Forschungs- und Innovationsraum gesprochen. Die Mitglieder sind bereit das Jahr 2026 tatkrĂ€ftig anzugehen und haben dabei die Zusammenarbeit mit der Berlin University Alliance und allen anderen relevanten Akteuren im Blick.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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20.11.2025
Karriere nach der Promotion – und was, wenn nicht Professur?
World Café: Perspektiven in wissenschaftsnahen Berufsfeldern
20.11.2025

Karriere nach der Promotion – und was, wenn nicht Professur?
World Café: Perspektiven in wissenschaftsnahen Berufsfeldern

Was folgt nach der Promotion? Nicht jede wissenschaftliche Laufbahn fĂŒhrt zur Professur. Aber was kommt sonst infrage? Wer promoviert sollte sich Gedanken ĂŒber die berufliche Zukunft machen.

Neben der Karriere in der Forschung eröffnen wissenschaftsnahe TÀtigkeitsbereiche spannende Alternativen: Ob Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftskommunikation, Forschungs- und Datenmanagement, Politikberatung oder Anwendung von Erkenntnissen in der Praxis.

Das Zentrum fĂŒr Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) und die BR50-Interest Group Wissenschaftliche Förder- und Karriereberatung haben gemeinsam eine Veranstaltung im World CafĂ©-Format angeboten, um alternative Karrierewege aufzuzeigen. Rund 20 Promovierende konnten sich mit fĂŒnf Expert*innen ĂŒber wissenschaftsnahe Berufefelder austauschen.

Dabei waren:

Gemeinsam wurde herausgearbeitet, welche Bedeutung Netzwerke haben und wie diese aufzubauen und zu pflegen sind. Außerdem gilt es die eigenen Kompetenzen zu erkennen und selbstbewusst zu kommunizieren, aber auch mutig das Berufsleben und den eigenen Lebensentwurf in Einklang zu bringen. Denn die Karrierewege nach der Promotion sind vielfĂ€ltig, spannend und voller Möglichkeiten, auch fĂŒr mehrfache berufliche Neuorientierungen.

Aufgrund des großen Erfolgs der Veranstaltung, inklusive positiven Feedback, wird derzeit die Möglichkeit zur Verstetigung geprĂŒft. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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16.10.2025
Wissenschaft unter Druck – Strategien fĂŒr den Umgang mit Anfeindungen
16.10.2025

Wissenschaft unter Druck – Strategien fĂŒr den Umgang mit Anfeindungen

Der offene Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist essenziell fĂŒr eine demokratische Öffentlichkeit – doch er bringt fĂŒr Wissenschaftler*innen auch Risiken mit sich. Immer hĂ€ufiger sehen sich Forschende, die ihre Expertise öffentlich einbringen, Anfeindungen ausgesetzt. Damit sie in solchen Situationen nicht allein bleiben, braucht es klare institutionelle Reaktionen und dauerhaft etablierte UnterstĂŒtzungsstrukturen.

Im Rahmen von BR50 hat das Zentrum fĂŒr Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) eine Veranstaltung organisiert, bei der verschiedene Anlaufstellen zum Umgang mit Anfeindungen vorgestellt werden. In kurzen Inputs gaben das Berliner Landeskriminalamt (LKA), der Scicomm-Support und das ZOiS Einblicke in ihre Perspektiven und UnterstĂŒtzungsangebote. Es folgt eine Q&A-Runde.

Im Anschluss wurde Raum fĂŒr Vernetzung und den informellen Austausch geboten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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13.10.2025
Über 20 Forschende aus den BR50-Einrichtungen gehören zu den 100 Köpfen der Berliner und Brandenburger Wissenschaft
13.10.2025

Über 20 Forschende aus den BR50-Einrichtungen gehören zu den 100 Köpfen der Berliner und Brandenburger Wissenschaft

Der Tagesspiegel prĂ€sentierte in seiner zehnteiligen Serie die 100 Köpfen der Berliner und Brandenburger Wissenschaft vom 29. September – 10. Oktober 2025 die einflussreichsten Forschenden. Geehrt wurden Sozialwissenschaftler*innen die sich mit Regimen und Macht, Rechtssystemen sowie Mechanismen der Ausgrenzung befassen, Mediziner*innen sowie Forschende die Zukunftstechnologien entwickeln, die Energiewende voranbringen und die Planetensysteme untersuchen. Wissenschaftler*innen von folgende BR50-Einrichtungen wurden ausgezeichnet:

Zu den gesamten Artikeln:

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18.08.2025
BR50 und BUA stÀrken den Wissens- und Innovationsraum Berlin
Am 18. August 2025 haben die Berlin Research 50 (BR50), vertreten durch ihre Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Jutta Allmendinger und den stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Thomas Sommer, sowie die Berlin University Alliance (BUA), vertreten durch ihren Sprecher Prof. GĂŒnter M. Ziegler, im Friedrich-Althoff-Saal der CharitĂ© ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet – ein starkes Signal fĂŒr die Zukunft des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Berlin.
18.08.2025

BR50 und BUA stÀrken den Wissens- und Innovationsraum Berlin
Am 18. August 2025 haben die Berlin Research 50 (BR50), vertreten durch ihre Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Jutta Allmendinger und den stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Thomas Sommer, sowie die Berlin University Alliance (BUA), vertreten durch ihren Sprecher Prof. GĂŒnter M. Ziegler, im Friedrich-Althoff-Saal der CharitĂ© ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet – ein starkes Signal fĂŒr die Zukunft des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Berlin.

Die Vereinbarung markiert den Beginn einer neuen Phase der Zusammenarbeit und bĂŒndelt die StĂ€rken des Exzellenzverbunds sowie der außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen in Berlin. Mit ihr wird die bereits enge Kooperation der Partnerinstitutionen formalisiert und durch erweiterte Strukturen ergĂ€nzt, die eine systematische VerknĂŒpfung gemeinsamer Ressourcen, Expertisen und Infrastrukturen ermöglichen. Das MoU wurde zwischen BR50 als eingetragenem Verein und der Kooperationsplattform als gemeinsamer Gliedkörperschaft der BUA-Verbundpartnerinnen geschlossen.

Ziel ist es, die wissenschaftliche Exzellenz in Berlin zu sichern, weiter auszubauen und international noch sichtbarer zu machen.

Die Kooperationsvereinbarung verankert eine gemeinsame Vision und Mission fĂŒr Berlin, die sich an fĂŒnf Profillinien sowie einer ĂŒbergeordneten Forschungsagenda orientiert. Auf dieser Grundlage entsteht eine strategische Partnerschaft, die das Potenzial der Berliner Wissenschaftslandschaft langfristig ausschöpft – von innovativen Kooperationsprojekten ĂŒber gemeinsame Governance-Strukturen fĂŒr Karrierewege bis hin zur Vertiefung der internationalen Vernetzung.

„Das Memorandum of Understanding zwischen BR50 und der Berlin University Alliance bĂŒndelt zwei außergewöhnliche StĂ€rken Berlins: die Wissenschaft des deutschlandweit einzigen Exzellenzverbunds und die herausragende Dichte der außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen. Mit einer gemeinsamen Forschungsagenda und strategischen Kooperationsfeldern werden wir – im engen Austausch mit Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – Berlin in den nĂ€chsten Jahren als einen der fĂŒhrenden Wissenschaftsstandorte Europas weiterentwickeln“, sagt Prof. Dr. GĂŒnter M. Ziegler, Sprecher der Berlin University Alliance und PrĂ€sident der Freien UniversitĂ€t Berlin.

„Die Vereinbarung ist ein bedeutender Meilenstein fĂŒr den Forschungsraum Berlin. UniversitĂ€ten und außeruniversitĂ€re Einrichtungen rĂŒcken enger zusammen und schaffen damit die Grundlage fĂŒr eine nachhaltige, strategische Wissenschaftspolitik. Entscheidend ist nun, auch die weiteren relevanten Berliner Akteure einzubeziehen und BrĂŒcken in alle gesellschaftlichen Bereiche zu schlagen, um gemeinsam einen offenen und zukunftsfĂ€higen Wissens- und Innovationsraum zu gestalten“, sagt Prof. Dr. Jutta Allmendinger (WZB), Vorstandsvorsitzende von BR50.

Die Pressemitteilung wurde ursprĂŒnglich von der BUA veröffentlicht: https://www.berlin-university-alliance.de/items/2025/250818-bua-br50.html

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14.08.2025
Wissenschaft in schweren Zeiten fördern: Berlin hat enormes Potenzial – so können wir es rausholen
Gastbeitrag im Tagesspiegel von Jutta Allmendinger und Thomas Sommer
14.08.2025

Wissenschaft in schweren Zeiten fördern: Berlin hat enormes Potenzial – so können wir es rausholen
Gastbeitrag im Tagesspiegel von Jutta Allmendinger und Thomas Sommer

Jutta Allmendinger und Thomas Sommer schreiben in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel ĂŒber die VorzĂŒge des Forschungsstandorts Berlin, die AnfĂ€nge von BR50, die Zusammenarbeit mit der Berlin University Alliance, den Mehrwert von Wissenschaft und darĂŒber, was es braucht, um den Wissens- und Innovationsraum Berlin noch weiter zu stĂ€rken. Gebraucht werden eine verlĂ€ssliche Wissenschafts- und Finanzpolitik, die dem Forschungsraum mit Aufmerksamkeit begegnet und entschlossen bei HĂŒrden und Herausforderungen unterstĂŒtzt. Dazu zĂ€hlen der BĂŒrokratieabbau, Berufungsverfahren zu vereinfachen, gemeinsam finanzierte und genutzte Infrastrukturen und GroßgerĂ€te zu ermöglichen und Netzwerkstrukturen zu nutzen, um die Kooperation und das "Wir" in den Vordergrund zu stellen.

Hier geht es zum Artikel: https://www.tagesspiegel.de/wissen/wissenschaft-in-schweren-zeiten-fordern-berlin-hat-enormes-potenzial-so-konnen-wir-es-rausholen-14170451.html

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01.06.2025
Exzellenzstrategie 2025: Beteiligung Berliner AUFE
BR50 hat die 2025 geförderten Exzellenzcluster in Berlin nach involvierten AUFE aufgeschlĂŒsselt.
01.06.2025

Exzellenzstrategie 2025: Beteiligung Berliner AUFE
BR50 hat die 2025 geförderten Exzellenzcluster in Berlin nach involvierten AUFE aufgeschlĂŒsselt.

Bei ImmunoPrecept sind das Max Delbrück Center (MDC), das Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), das Berlin Institute of Health (BIH), des Museum fĂŒr Naturkunde Berlin (MfN), sowie des Max-Planck-Institut fĂŒr molekulare Genetik (MPIMG) und Max-Planck-Institut fĂŒr Infektionsbiologie (MPIIB) beteiligt.

Bei MATH+ sind das Weierstraß-Institut fĂŒr Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS), und das Zuse-Institut Berlin (ZIB) als Partner beteiligt, weitere FakultĂ€tsmitglieder kommen vom Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung (WZB), von der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), vom Max Delbrück Center (MDC), vom Deutsches ArchĂ€ologisches Institut (DAI), vom Fritz-Haber-Institut (FHI) der Max-Planck-Gesellschaft, vom Helmholtz-Zentrum Berlin fĂŒr Materialien und Energie (HZB) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI).

Bei SCRIPTS sind das Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung (WZB), das Deutsches Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das Zentrum fĂŒr Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) sowie das Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) beteiligte Institutionen.

Bei Neurocure sind das Leibniz-Forschungsinstitut fĂŒr Molekulare Pharmakologie (FMP), das Max Delbrück Center (MDC), das Deutsches Zentrum fĂŒr Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE e.V.) und Max-Planck-Forschungsstelle fĂŒr die Wissenschaft der Pathogenen (MPUSP) beteiligte Partner, weiterhin ist das Berlin Institute of Health (BIH) ein kooperierender Partner.

Bei Chiral Electronics – einem lĂ€nderĂŒbergreifenden Cluster mit Beteiligung von Berlin, Regensburg und Halle - sind Forschende vom Max-Born-Institut fĂŒr Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) beteiligt.

Insgesamt wirken 21 BR50-Einrichtungen an den Exzellenzclustern mit, 15 davon als direkte Partner und andere sind mit Forschungsgruppen an der wissenschaftlichen Arbeit beteiligt. 

AußeruniversitĂ€re Forschung stellt nachweislich einen essenziellen Bestandteil der Berliner Exzellenzcluster dar. Exzellenz geht nur mit gebĂŒndelter universitĂ€rer und außeruniversitĂ€rer Forschung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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06.05.2025
BR50 Statement: Empfehlungen fĂŒr eine kraftvolle Gestaltung von Forschung und Innovation
Dorothee BĂ€r ist Bundesministerin fĂŒr Forschung, Technologie und Raumfahrt
06.05.2025

BR50 Statement: Empfehlungen fĂŒr eine kraftvolle Gestaltung von Forschung und Innovation
Dorothee BĂ€r ist Bundesministerin fĂŒr Forschung, Technologie und Raumfahrt

Der Vorstand von BR50 hat zum Anlass der Ernennung Dorothee BÀrs als Forschungsministerin einige politische PrioritÀten benannt, die sie auf Bundesebene angehen sollte, um Forschung und Innovation in Deutschland voranzubringen.

  • Der deutsche Föderalismus wurde von den GrĂŒndungsmĂŒttern und -vĂ€tern des deutschen Grundgesetzes als Triebfeder fĂŒr den gesamten Wissenschaftsraum Deutschland angedacht. Er soll Vielfalt ermöglichen, ohne zur Kleinstaaterei zu verleiten. Es gilt, die einzelnen BundeslĂ€nder zu stĂ€rken und gleichzeitig die HĂŒrden der BĂŒrokratien und die Abgrenzungen zwischen diesen zu reduzieren. Eine starke und deutschlandweite Wissenschaftspolitik muss hier die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen (z.B. Novellierung des WissZeitVG). Der Pakt fĂŒr Forschung und Innovation muss flexibler und dahingehend weiterentwickelt werden, dass ĂŒberjĂ€hrige, langfristige Investitionen möglich werden.
  • Ein starkes Europa braucht einen starken europĂ€ischen Wissenschaftsraum. Es gilt, Zusammenarbeit und Kooperation konsequent zu fördern, europĂ€ische Infrastrukturen aufzubauen, Förderlinien weiter aufzustocken und zeitraubende BĂŒrokratien bei der Beantragung von Projektmitteln zu senken.
  • Deutschland ist nach wie vor ein exzellenter Wissenschaftsstandort. Es gilt, dies selbstbewusst in die Welt zu tragen, fĂŒr Deutschland zu werben und mit einer Internationalisierungsstrategie zu verbinden.

BR50 bekennt sich zu diesen Zielen und der erforderlichen Zusammenarbeit.

Diese Punkte wurden ursprĂŒnglich auf LinkedIn geteilt. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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01.05.2025
BR50-Eckpunktepapier
VorschlĂ€ge fĂŒr eine Forschungs- und Innovationsstrategie fĂŒr das Land Berlin
01.05.2025

BR50-Eckpunktepapier
VorschlĂ€ge fĂŒr eine Forschungs- und Innovationsstrategie fĂŒr das Land Berlin

BR50 hat im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung fĂŒr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (SenWGP), Eckpunkte hin zu einer Forschungs- und Innovationsstrategie fĂŒr das Land Berlin erarbeitet. Es wurden Transformationspotenziale identifiziert, sowohl im Hinblick auf wissenschaftliche Themen, aber auch bezĂŒglich Governance und Steuerungsstrukturen. 

Die StĂ€rke des Standorts liegt in der DiversitĂ€t der Forschungsthemen und das enorme Potenzial fĂŒr InterdisziplinaritĂ€t. Die ermittelten berlinspezifischen Schwerpunktthemen Energie, Gesundheit und Vielfalt spiegeln genau dieses Spektrum wider, da sie disziplinĂŒbergreifend angegangen werden mĂŒssen. Durch eine BĂŒndelung der bereits vorhandenen Expertisen kann das volle Potenzial auf Berliner Ebene entfaltet werden. 

DarĂŒber hinaus ist eine Transformation der Governance und Steuerung erforderlich, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen zu erleichtern und effektive Synergien zu schaffen. Außerdem bedarf es Maßnahmen, die Wissenschaft und deren Erkenntnisse in die Anwendung bringen, sodass sie final in die Gesellschaft getragen werden. Es wird entsprechend eine Transformation durch Translation und Transfer gebraucht. Berlins Potenzial ist die Wissenschaft und der Mehrwert fĂŒr Wirtschaft und die Stadtgesellschaft kann beziffert werden (siehe dazu die EintrĂ€ge vom 20.09.2024 und 27.09.2024). Allerdings wird das Potenzial noch zu wenig gehoben. Es fehlt an einem Bekenntnis fĂŒr die Wichtigkeit der Forschung fĂŒr den Standort und fĂŒr eine strategische Zusammenarbeit aller Berliner wissenschaftspolitischen Akteure. Aber mit der Transformation durch Netzwerke im Forschungsraum Berlin, kann kooperatives Wachstum gelingen, koordiniert und moderiert durch die SenWGP. 

Das vollstÀndige Papier kann hier eingesehen werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

Event
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19.11.2024 – MDC BIMSB
Berlin Research 50 (BR50) Mitgliederversammlung
19.11.2024 – MDC BIMSB

Berlin Research 50 (BR50) Mitgliederversammlung

Bei der diesjĂ€hrigen Mitgliederversammlung, waren 19 Mitgliedseinrichtungen vertreten und auch sechs assoziierte Forschungseinrichten und GĂ€ste nahmen an der Veranstaltung teil. Wir danken dem Max-DelbrĂŒck-Centrum, dass die Versammlung am BISMB (MDC-Standort Mitte) stattfinden konnte.
Neben den ĂŒblichen FormalitĂ€ten und dem Bericht zu den BR50-AktivitĂ€ten im Jahr 2024, wurde ausfĂŒhrlich ĂŒber inhaltliche Themen diskutiert. Es wurde der aktuelle Stand des Eckpunkteprojekts besprochen, welches Grundlage fĂŒr die Strategie fĂŒr den Forschungs- und Innovationsraum Berlin ist. Auch die Zusammenarbeit mit der Berlin University Alliance (BUA) im Zuge ihres Strategieprozesses wurde thematisiert. Ziel ist eine intensive Zusammenarbeit, auch mit der SenWGP, um den Forschungsstandort Berlin trotz knapper Kassen attraktiv zu halten und weiter zu entwickeln.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

 

Event
Event
05.11.2024 – 19:00 - 21:00 – MDC BIMSB
Podiumsdiskussion auf der Berlin Science Week
Zusammen geht mehr: Ein neues Fundament fĂŒr den Berliner Forschungsraum
Wie gestalten wir die Zukunft von Forschung und Innovation und wie fördern wir den Wissenschaftsstandort Berlin? FĂŒhrungspersonen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren gemeinsam Visionen.
05.11.2024 – 19:00 - 21:00 – MDC BIMSB

Podiumsdiskussion auf der Berlin Science Week
Zusammen geht mehr: Ein neues Fundament fĂŒr den Berliner Forschungsraum
Wie gestalten wir die Zukunft von Forschung und Innovation und wie fördern wir den Wissenschaftsstandort Berlin? FĂŒhrungspersonen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren gemeinsam Visionen.

Im Rahmen der Berlin Science Week haben BR50, die Senatsverwaltung fĂŒr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege und die Berlin University Alliance eine Podiumsdiskussion organisiert. FĂŒhrende Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik diskutierten gemeinsam Zukunftsvisionen fĂŒr den Forschungsstandort Berlin und erörterten notwendigen Schritte zur Umsetzung. 

Auf dem Podium waren hochkarÀtige Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Forschungslandschaft:

  • StaatssekretĂ€r Dr. Henry Marx (SenWGP)
  • Prof. Dr. Julia von Blumenthal (BUA Board of Directors)
  • Roland Sillmann (WISTA)
  • Prof. Dr. Chiara Romagnani (Charite/FU)
  • Prof. Michael HintermĂŒller (BR50-Vorstand)
  • Moderation: Prof. Dr. Jule Specht (HU)

Sie stellten sich den Fragen: Wie können Wissenschaft, Politik und Wirtschaft noch enger zusammenarbeiten, um den Forschungsraum Berlin zukunftssicher zu gestalten? Welche Weichen mĂŒssen gestellt werden, damit Transfer und Innovation gestĂ€rkt werden?
Um Berlins Position als international fĂŒhrender Forschungs- und Innovationsstandort zu stĂ€rken, kann ein ‚weiter so‘ nicht reichen. Wir stehen daher vor der Aufgabe, neue Wege zu beschreiten und bestehende Strategien zu harmonisieren.

Video zur Veranstaltung auf dem YouTube-Kanal von BR50:
Zusammen Geht Mehr: Podiumsdiskussion zur Berlin Science Week 2024

Veranstaltungswebseite:
https://berlinscienceweek.com/programme/zusammen-geht-mehr-ein-neues-fundament-fur-den-berliner-forschungsraum

Kontakt:
coordinators[at]br50[dot]org

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27.09.2024
Zahlen und Fakten zur Wertschöpfung der AUFE in Berlin
Eine AnnÀherung
27.09.2024

Zahlen und Fakten zur Wertschöpfung der AUFE in Berlin
Eine AnnÀherung

Die Zahlen und Fakten sind aus dem Gutachten der Wertschöpfung der außeruniversitĂ€rer Forschungseinrichtungen (AUFE) in Berlin, welches BR50 im Auftrag der Senatsverwaltung fĂŒr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege erstellt hat (siehe Newsbeitrag).

  • Berlin hat fast 90 AUFE und 52 davon sind als vollwertige bzw. assoziierte Mitglieder bei BR50 beteiligt
     
  • BeschĂ€ftigungseffekte (2023): ca. 34.000 (entspricht in etwa 1,6 % aller ArbeitsplĂ€tze in Berlin)
    • Davon direkt an AUFE beschĂ€ftige Personen: 22.250
    • Davon durch AUFE indirekte und induzierte BeschĂ€ftigungszahlen: 11.600
    • Auf 100 direkt an den AUFE BeschĂ€ftigte kommen weitere 52 ArbeitsplĂ€tze in Berlin
       
  • Bruttowertschöpfung (2023): SchĂ€tzungsweise 1.650 Millionen Euro (ohne SteuerrĂŒckflĂŒsse)
    • Bruttowertschöpfung von acht Euro pro investierten Landes-Euro. Der Wert basiert auf der Grundlage einer sehr konservativen SchĂ€tzung der erwirtschafteten Bruttowertschöpfung durch die AUFE und berĂŒcksichtigt keine Tarifsteigerungen u.Ă€. Auch eine Bruttowertschöpfung von zehn Euro pro investierten Landes-Euro, wie fĂŒr das Jahr 2010 ermittelt (TSB-Studie 2013), ist daher weiterhin realistisch.
    • Durch SteuerrĂŒckflĂŒsse reduzieren sich die Landesinvestitionen in die Berliner AUFE (208 Millionen Euro) um etwa die HĂ€lfte, sodass die Nettobelastung des Landes bei circa 103,6 Millionen Euro liegt.
       
  • Kooperationen:
    • Durch die exzellenten Rekrutierungen der AUFE haben sie aktiv dazu beigetragen, dass sieben Exzellenzcluster und knapp 20 der insgesamt knapp 30 Berliner Sonderforschungsbereiche (SFB) gefördert wurden.
    • Mehr als 180 gemeinsame Berufungen mit Berliner UniversitĂ€ten
       
  • Preise: Fast 40 laufende Grants des European Research Council (ERC) seit 2020
     
  • Kultureller und stĂ€dtischer BeitrĂ€ge: AUFE sind Teil der Stadtgesellschaft, sie steigern die AttraktivitĂ€t von Berlin und ziehen internationale SpitzenkrĂ€fte an, die zur DiversitĂ€t von Berlin beitragen
     
  • Wissens- und Technologietransfer: Ausrichtung und Beteiligung an Formaten zum Wissenstransfer in die Gesellschaft sowie zahlreiche Patente, Start-Ups und Kooperationen mit Unternehmen
     
  • Vernetzung fĂŒr die Stadtentwicklung: BR50 und die Verzahnung mit der Berlin University Alliance (BUA), mit SenWGP und SenWEB, sowie mit Akteur*innen aus der Wirtschaft und Gesellschaft

 

Kontakt:
coordinators[at]br50[dot]org

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20.09.2024
Gutachten zur Wertschöpfung der außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen in Berlin
Eine AnnÀherung
20.09.2024

Gutachten zur Wertschöpfung der außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen in Berlin
Eine AnnÀherung

Berlin Research 50 (BR50) hat im Auftrag der Senatsverwaltung fĂŒr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege ein Gutachten der Wertschöpfung der außeruniversitĂ€rer Forschungseinrichtungen (AUFE) in Berlin erstellt. FĂŒr das Gutachten wurden vorliegende Daten und informationen zusammengestellt, sowie durch eigene Recherche ergĂ€nzt. Es ist dabei als AnnĂ€herung zu vestehen und nicht als umfassende Wertschöpfungsstudie, aufgrund der kurzen Bearbeitungsfrist. 

Das Gutachten bietet einen Überblick ĂŒber frĂŒhere Studien zur Wertschöpfung der AUFE und von Forschung und Entwicklung im Allgemeinen. ErgĂ€nzt wird dies durch eine nĂ€herungsweise Fortschreibung einschlĂ€giger Analysen fĂŒr die AUFE im Forschungsraum Berlin. Grundlage hierfĂŒr sind Daten der amtlichen Statistiken, Erhebungen innerhalb des Netzwerks von BR50 sowie Studien ausgewĂ€hlter Innovationsstandorte und Forschungseinrichtungen in Berlin.

Kontakt:
coordinators[at]br50[dot]org

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29.05.2024
Erweiterung der BR50-GeschÀftsstelle mit Ian Erik Stewart
Projektkoordinator
29.05.2024

Erweiterung der BR50-GeschÀftsstelle mit Ian Erik Stewart
Projektkoordinator

Ian Erik Stewart ist Neurobiologe der mit seiner Forschung an Körperwahrnehmung promoviert. Er ist passionierter Wissenschaftskommunikator, und hat einen Verein zur kreativen Aufarbeitung der Neurowissenschaft fĂŒr die Öffentlichkeit mitgegrĂŒndet: EDGE: Blurring the Borders between Art and Neuroscience e.V. Nun bringt er seine Erfahrung in Projektmanagement bei BR50 ein, um Eckpunkte zur Entwicklung des Forschungs- und Innovationsraum Berlin zu erfassen. 

Kontakt:

Ian Erik Stewart
ian-erik.stewart[at]bam[dot]de

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26.02.2024
Oxford Berlin Research Partnership - offen fĂŒr BR50
Ausschreibung offen fĂŒr "Flexible Funds"
26.02.2024

Oxford Berlin Research Partnership - offen fĂŒr BR50
Ausschreibung offen fĂŒr "Flexible Funds"

Die Oxford Berlin Research Partnership hat sich zum Ziel gesetzt, die MobilitĂ€t und weitere Vernetzung zwischen den Standorten zu stĂ€rken. So können im Rahmen der Partnerschaft und durch BR50-Institute kurzfristig Mittel zur VerfĂŒgung gestellt werden, um die Anbahnung neuer oder die WeiterfĂŒhrung und StĂ€rkung bereits bestehender Kooperationen und Forschungsvorhaben zu fördern. Die Vergabe erfolgt niederschwellig nach Evaluation der KurzantrĂ€ge.

Die Mittel sollen hauptsĂ€chlich Kosten fĂŒr Reisen, Unterkunft, die DurchfĂŒhrung von Workshops, kleinere Dienstleistungen (wie z. B. ÜbersetzungstĂ€tigkeiten) und vergleichbare AktivitĂ€ten abdecken. Die Mittel werden auf Basis eines Kurzantrags ĂŒber die einzelnen HĂ€user der BUA und die University of Oxford vergeben.

Einreichung der AntrÀge bis 20. MÀrz 2024
DurchfĂŒhrungszeitraum: 1. Mai 2024 bis 30. November 2024

Erstmals sind in dieser Runde auch Angehörige der BR50-Einrichtungen antragsberechtigt.

Der umfassenden Ausschreibung (ausschließlich in Englisch) können Sie weitere Informationen entnehmen. Bitte nutzen Sie das BR50-Formular fĂŒr die Beantragung. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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13.02.2024
STEM Passion – A Journey Inspired by Women in Science
BR50 ist Partnerin der Ausstellung
13.02.2024

STEM Passion – A Journey Inspired by Women in Science
BR50 ist Partnerin der Ausstellung

Trotz der Tatsache, dass Frauen in der Wissenschaft mit höheren Barrieren konfrontiert sind, stellen sie eine wichtige treibende Kraft fĂŒr den wissenschaftlichen Fortschritt in MINT-Disziplinen dar. Die Ausstellung STEM Passion von Elisabetta Citterio und Claudia Cagliano portrĂ€tiert Frauen in der Wissenschaft mit unterschiedlichen HintergrĂŒnden und wĂŒrdigt ihren Erfolg. Sie wird vom 13. Februar bis 12. MĂ€rz im Rahel Hirsch Center for Translational Medicine des BIH gezeigt.

Die Eröffnungsveranstaltung, die vom Max-DelbrĂŒck-Centrum und dem Berlin Institute of Health organisiert wird, möchte Frauen in der Wissenschaft feiern, ihnen mehr Sichtbarkeit geben und sie ermutigen, sich untereinander zu vernetzen. Wir laden insbesondere Frauen am Anfang und in der Mitte ihrer Karriere sowie nicht-binĂ€re, trans* und inter* Wissenschaftlerinnen aus allen MINT-Disziplinen ein, an der Veranstaltung teilzunehmen. Es wird reichlich Gelegenheit geben, sich zu vernetzen, UnterstĂŒtzung zu erhalten, um Ihre öffentliche PrĂ€sentation in den sozialen Medien und in den zahlreichen Datenbanken fĂŒr Wissenschaftlerinnen zu verbessern und Teil der großen Gemeinschaft von #womenInScience in Berlin zu werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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10.12.2023
Gemeinsam zur Global Impact Capital Alliance - Berlin
BR50 wird Partnerin von GICA
10.12.2023

Gemeinsam zur Global Impact Capital Alliance - Berlin
BR50 wird Partnerin von GICA

Die Global Impact Capital Alliance (GICA) hat sich zum Ziel gesetzt Berlin zu einer Global Impact Capital aufzubauen. Mit GICA wird ein Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft, Investoren, StartUps, Politik & Gesellschaft aufgebaut, welches wirklich etwas bewegen kann.

Berlin bietet bereits die perfekte Grundlage fĂŒr eine Global Impact Capital, da hier eine große Anzahl an Forschungseinrichtungen mit diversen Feldern vertreten sind, die hervorragende und innovative Wissenschaft betreiben, es eine florierende StartUp Szene gibt und generell der Nachhaltigkeitsgedanke hochgehalten wird. Durch die Partnerschaft von GICA und BR50, erhalten Berlin und die Forschungslandschaft weltweit mehr Sichtbarkeit, da ein aktives und nachhaltiges Netzwerk aufgebaut mit monatliche Treffen. 

Die Kooperation mit GICA erstreckt sich unter anderem darauf, dass BR50 eine Plattform bekommt und innovative Forschungsprojekte prĂ€sentiert werden können. DafĂŒr pitchen Wissenschaftler*innen der BR50-Einrichtungen im Rahmen der Netzwerktreffen ihre Forschungsideen und bekommen Zugang zu einem sehr diversen und weltweit agierenden Netzwerk aus regionalen Akteuren, StartUps und Investoren.

  • Die GICA-Auftaktveranstaltung fand im November 2023 statt.
  • Beim Online-Netzwerktreffen im Dezember 2023 war BR50 bereits vertreten und Wolfram Schmidt (BAM) hat ein Interview gegeben und ĂŒber seine Vision von einer pflanzenbasierten Betonalternative gesprochen. Ziel ist es den anstehenden Bauboom in Afrika nachhaltig und CO2-arm zu gestalten (https://gica.community/wolfram-schmidt-cassava-eco-cement-for-africa). Durch das Netzwerk hat Wolfram Schmidt bereits sehr konkrete und hilfeiche Kontakte knĂŒpfen können.
  • Weitere Wissenschaftler*innen werden in den nĂ€chsten Monaten folgen

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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29.11.2023
BR50-Artikel in der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement
29.11.2023

BR50-Artikel in der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement

Dr. Anja Sommerfeld und Dr. Gregor Hofmann haben fĂŒr die Zeitschrift Wissenschaftsmanagement einen Artikel zu den AnfĂ€ngen von BR50 und die Bedeutung fĂŒr die Wissenschaftsmetropole verfasst: 

BERLIN RESEARCH 50 – AUSSERUNIVERSITÄRE FORSCHUNG IN BERLIN - Und die Bedeutung fĂŒr die Wissenschaftsmetropole

Auszug aus dem Artikel:

Berlin verfĂŒgt ĂŒber eine einzigartige Vielfalt und rĂ€umliche Dichte an UniversitĂ€ten, Hochschulen und außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen. Die fachliche DiversitĂ€t ist enorm. Berlin hat somit einen einzigartigen Stellenwert in Europa, wenn nicht sogar weltweit. Jedoch wird das Potenzial zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit in Berlin noch nicht konsequent genutzt. Auf dem Erfolg der Exzellenzstrategie aufbauend strebt Berlin einen integrierten Forschungsraum an, um die Metropolregion als weltweit fĂŒhrende Wissenschaftsregion zu positionieren. Mit dem Verbund Berlin Research 50 haben sich die AußeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen der Hauptstadt nun gut aufgestellt, um dieses Ziel gemeinsam mit den in der Berlin University Alliance zusammengeschlossenen UniversitĂ€ten voranzutreiben.

Der Artikel ist in Teilen kostenfrei zugÀnglich.

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07.09.2023
Berlin Research 50 (BR50) Mitgliederversammlung
07.09.2023

Berlin Research 50 (BR50) Mitgliederversammlung

Bei der ersten Mitgliederversammlung nach VereinsgrĂŒndung im Oktober 2022, waren 24 Mitgliedseinrichtungen vertreten und auch drei assoziierte Forschungseinrichten nahmen an der Veranstaltung teil. Neben dem ausfĂŒhrlichen Bericht zu den BR50-AktivitĂ€ten gab es zahlreiche erfolgreiche Abstimmungen und inhaltliche Themen die im Hinblick auf die strategische Ausrichtung von BR50 und die Entwicklung des Berliner Forschungsraum besprochen wurden.

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist als 34. Mitglied dem Verein beigetreten und ordnet sich den Units Naturwissenschaften und Technik- und Ingenieurwissenschaften zu.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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01.04.2023
Berlin Research 50 (BR50) erhöht Mitgliederanzahl
Sieben vormals assoziierte Mitgliedseinrichtungen treten dem Verein bei
01.04.2023

Berlin Research 50 (BR50) erhöht Mitgliederanzahl
Sieben vormals assoziierte Mitgliedseinrichtungen treten dem Verein bei

Nachdem BR50 im Oktober 2022 einen eingetragenen Verein mit 26 Mitgliedern gegrĂŒndet hat (siehe Pressemittelung), traten Anfang April sieben weitere Forschungseinrichtungen dem Verein bei. Die vormals assoziierten Einrichtungen DIPF | Leibniz-Institut fĂŒr Bildungsforschung und Bildungsinformation, Leibniz-Institut fĂŒr GewĂ€sserökologie und Binnenfischerei (IGB), Paul-Drude-Institut fĂŒr Festkörperelektronik, Leibniz-Institut im Forschungsverbund Berlin e.V. (PDI), Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS), Leibniz-Zentrum fĂŒr Literatur- und Kulturforschung (ZfL), Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) und Max-Planck-Forschungsstelle fĂŒr die Wissenschaft der Pathogene (MPUSP) haben den Mitgliedsstatus erhalten.

BR50 e. V. gehören nunmehr 33 Mitglieder an. Weitere 20 assoziierte Einrichtungen sind dem Verein verbunden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de).

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27.03.2023
AußeruniversitĂ€re Forschungseinrichtungen sehen Spitzenforschung in Gefahr
BR50 fordert Überarbeitung der geplanten Reform des WissZeitVG
27.03.2023

AußeruniversitĂ€re Forschungseinrichtungen sehen Spitzenforschung in Gefahr
BR50 fordert Überarbeitung der geplanten Reform des WissZeitVG

Der Zusammenschluss von Berlins außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen, Berlin Research 50 (BR50), lehnt den vom Bundesforschungsministerium vorgelegten Entwurf des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) ab und fordert eine grundlegende Überarbeitung von der Regierungskoalition.

In einer Pressemitteilung vom 27. MĂ€rz 2023 zu den Eckpunkten der Reform schreibt der Vorstand von BR50: „Eine Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) ist zwingend nötig und muss wichtige Aspekte fĂŒr alle wissenschaftlichen Forschungsdisziplinen berĂŒcksichtigen. Innovative Projekte in den Natur-, Technik-, Ingenieur-, Lebens-, Sozial- und Geisteswissenschaften erfordern große DatensĂ€tze, komplexe Modelle, umfangreiche quantitative Analysen sowie Publikationen in fĂŒhrenden internationalen Fachzeitschriften und fĂŒr ihre Umsetzung deutlich lĂ€ngere ZeitrĂ€ume in der Postdoc-Phase. Nur solche grundlegenden Projekte und Publikationen ermöglichen Wissenschaftler:innen unabhĂ€ngige Leitungsposition, wie etwa eine unbefristete Professur. Die vorgeschlagene Befristung der Postdoc-Phase auf nur noch 3 Jahre ist deutlich zu kurz und wĂ€re im internationalen Vergleich einmalig. Deutschland wĂŒrde als Wissenschaftsstandort deutlich an AttraktivitĂ€t verlieren, die Abwanderung von Wissenschaftler:innen ins Ausland wĂ€re die Folge. Die Novelle wĂŒrde damit der universitĂ€ren und außeruniversitĂ€ren Spitzenforschung am Standort Berlin und deutschlandweit erheblichen Schaden zufĂŒgen. Mit Nachdruck betonen wir, dass die angestrebte Novellierung des WissZeitVG eine deutliche Aufstockung der dauerhaften Mittel zur Grundfinanzierung der Hochschulen und außeruniversitĂ€ren Einrichtungen mit sich bringen muss. Die Mitglieder von BR50 begrĂŒĂŸen es daher, dass das BMBF von einer Umsetzung der vorliegenden Novellierung absieht und zunĂ€chst den Diskurs mit Forschung und Wissenschaft sucht. FĂŒr diesen Dialog stehen wir gerne bereit.“

Pressekontakt:
Dr. Anja Sommerfeld
Berlin Research 50 (BR50)
GeschÀftsstelle Berlin-Adlershof

Forschungsverbund Berlin e.V.
Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
Tel.: (030) 6392 3301
E-Mail: sommerfeld@fv-berlin.de

Internet: www.br50.org
Twitter: @B_R_50

 

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23.03.2023
Akademische und sektorenĂŒbergreifende Karrieren fĂŒr mehr DiversitĂ€t in FĂŒhrungsetagen
Perrett Laver und Berlin Research 50 Mentorinnen-Programm fĂŒr weibliche FĂŒhrungskrĂ€fte
23.03.2023

Akademische und sektorenĂŒbergreifende Karrieren fĂŒr mehr DiversitĂ€t in FĂŒhrungsetagen
Perrett Laver und Berlin Research 50 Mentorinnen-Programm fĂŒr weibliche FĂŒhrungskrĂ€fte

BR50 und das internationale Executive Search Unternehmen Perrett Laver haben sich zusammengetan und ein sektorenĂŒbergreifendes Mentorinnen-Programm entwickelt, um Ungleichbehandlung von Frauen auch im Rahmen von GehĂ€ltern zu ĂŒberwinden und um Frauen beim erreichen von FĂŒhrungspositionen zu unterstĂŒtzen.

Das Programm richtet sich an aufstrebende und erfahrene Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftsmanagerinnen der BR50-Institutionen, weibliche Talente im Kultursektor und von Perrett Laver, die eine FĂŒhrungsrolle in ihrem eigenen oder einem anderen Berufszeig anstreben, z. B. in der Privatwirtschaft, im öffentlichen Dienst/Regierung und/oder im Non-Profit-Sektor.

Das Programm startet im Oktober 2023 und bietet Workshops, Mentorenschaften, Veranstaltungen und die Möglichkeit, sich mit anderen inspirierenden Frauen aus verschiedenen Bereichen zu vernetzen.

Bitte nutzen Sie folgendes Bewerbungsformular und senden Sie es bis zum 19. Mai 2023 an application-br50-pl[at]listserv.dfn[dot]de.

Kontakt:
application-br50-pl[at]listserv.dfn[dot]de

 

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09.02.2023
Positionspapier von BR50 anlÀsslich der Wahlen 2023
Wissenschaft stĂ€rken, um die Zukunft zu sichern: So wird Berlin zu einer weltweit fĂŒhrenden Wissenschaftsmetropole
09.02.2023

Positionspapier von BR50 anlÀsslich der Wahlen 2023
Wissenschaft stĂ€rken, um die Zukunft zu sichern: So wird Berlin zu einer weltweit fĂŒhrenden Wissenschaftsmetropole

Berlin Research 50 legt wissenschaftspolitisches Positionspapier zur Berlin-Wahl vor

Kurz vor der Wiederholungswahl des Berliner Abgeordnetenhauses am 12. Februar 2023 haben die in Berlin Research 50 (BR50) zusammengeschlossenen außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen der Hauptstadt ein Positionspapier vorgelegt. Sie formulieren darin wissenschaftspolitische Forderungen an die kĂŒnftige Landesregierung, um Berlin zu einer weltweit fĂŒhrenden Wissenschaftsmetropole auszubauen.

Das Positionspapier wurde begleitet von einer Pressemitteilung veröffentlicht.

Kontakt:
coordinators[at]br50[dot]org

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09.11.2022 – 12:30 – Rotes Rathaus Berlin
Ausweitung der Oxford Berlin Research Partnership auch auf BR50
BR50 und die Mitgliedseinrichtungen sind Teil des neuen MoU, was eine umfangreichere Zusammenarbeit auch fĂŒr die AußeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen Berlins mit der University of Oxford ermöglicht.
09.11.2022 – 12:30 – Rotes Rathaus Berlin

Ausweitung der Oxford Berlin Research Partnership auch auf BR50
BR50 und die Mitgliedseinrichtungen sind Teil des neuen MoU, was eine umfangreichere Zusammenarbeit auch fĂŒr die AußeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen Berlins mit der University of Oxford ermöglicht.

Im Rahmen der Erneuerung des Memorandum of Understandings (MoU) zwischen der Berlin University Alliance und der University of Oxford, findet auch BR50 ĂŒber ein Addendum Einzug in die Partnerschaft. Jutta Allmendinger (Vorstandsvorsitzende BR50) und Thomas Sommer (stellvertretender Vorstandsvorsitzender von BR50) unterzeichneten das Addendum zum MoU am 9.November. Die Unterzeichnung fand im Rahmen der feierlichen VerlĂ€ngerung der Oxford-Berlin-Partnerschaft fĂŒr weitere fĂŒnf Jahre, auf Einladung der Regierenden BĂŒrgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, im Roten Rathaus statt.

BR50-Mitgliedseinrichtungen können nun unter dem Schirm der Oxford Berlin Research Partnership gemeinsam mit den UniversitĂ€ten der BUA die Kooperation mit Oxford ausbauen und neue Kontakte etablieren. Auch können die Einrichtungen von den Programmen, die die Partnerschaft aufstellt profitieren und darin mitwirken. Dies ist fĂŒr beide Seiten ein wichtiger Schritt, fĂŒr Oxford und Forschungsraum Berlin und stĂ€rkt die internationale Zusammenarbeit auf höchstem wissenschaftlichen Niveau.

In der offiziellen Zeremonie zur Unterzeichnung des MoU im Roten Rathaus, wird auch die UnterstĂŒtzung von der Regierenden BĂŒrgermeisterin Giffey und der Senatsverwaltung fĂŒr Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, vertreten durch StS Armaghan Naghipour, deutlich.

Weitere Informationen können Sie der offiziellen Pressemitteilung entnehmen.

Event
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04.10.2022 – 09:00 - 12:00
Berlin Research 50 (BR50) grĂŒndet gemeinnĂŒtzigen Verein
Die außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen in Berlin arbeiten in Zukunft noch enger zusammen. Ihr 2020 gegrĂŒndeter Verbund Berlin Research 50 (BR50) hat sich nun zu einem eingetragenen und gemeinnĂŒtzigen Verein zusammengeschlossen.
04.10.2022 – 09:00 - 12:00

Berlin Research 50 (BR50) grĂŒndet gemeinnĂŒtzigen Verein
Die außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen in Berlin arbeiten in Zukunft noch enger zusammen. Ihr 2020 gegrĂŒndeter Verbund Berlin Research 50 (BR50) hat sich nun zu einem eingetragenen und gemeinnĂŒtzigen Verein zusammengeschlossen.

BR50 ist damit eine eigene Rechtspersönlichkeit und kann so ihre Mitgliedseinrichtungen noch stĂ€rker bei der Vernetzung untereinander sowie mit weiteren wissenschaftlichen Akteur*innen in Berlin unterstĂŒtzen, auch als Vertreterin fĂŒr die Belange der AußeruniversitĂ€ren. ErklĂ€rtes Ziel bleibt es, den Forschungsraum Berlin weiter zu entwickeln und zu stĂ€rken. Zur offiziellen VereinsgrĂŒndung versammelten sich Vertreter*innen der Einrichtungen am Wissenschaftszentrum fĂŒr Sozialforschung Berlin (WZB). Dem Verein gehören nach der GrĂŒndung nun 26 Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, darunter Leibniz- und Max-Planck-Institute, Helmholtz-Zentren und Ressortforschungseinrichtungen des Bundes an. Weitere außeruniversitĂ€re Einrichtungen in Berlin sind dem Verein als Partner im Netzwerk verbunden.

GewĂ€hlt wurde zudem ein fĂŒnfköpfiger Vorstand, dem die wissenschaftlichen Leitungen Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D. (Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung), Prof. Dr. Michael HintermĂŒller (Weierstraß-Institut fĂŒr Angewandte Analysis und Stochastik), Prof. Dr. Ulrich Panne (Bundesanstalt fĂŒr Materialforschung und -prĂŒfung), Prof. Dr. Thomas Sommer (Max-DelbrĂŒck-Centrum fĂŒr Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft) sowie die administrative Leitung Prof. Dr. Heike Graßmann (Max-DelbrĂŒck-Centrum fĂŒr Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft) angehören.

Prof. Dr. Ulrich Panne, erklĂ€rt zur VereinsgrĂŒndung:
„Aus einer Idee ist ein Netzwerk geworden, das eine zentrale Rolle in der StĂ€rkung der Berliner Forschungslandschaft spielt. Als BR50 setzen wir uns nicht nur gemeinsam fĂŒr forschungspolitische Ziele ein, wir bĂŒndeln unsere Kompetenzen, um schneller Lösungen fĂŒr aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten – vom Klimawandel bis zur Digitalisierung. Ich freue mich darauf, zusammen mit den BR50-Mitgliedern noch viel in der Forschung zu bewegen.“

Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D. ergÀnzt:
„BR50 hat sich als wichtige Netzwerkplattform etabliert. Sie schafft Transparenz, bĂŒndelt Ressourcen und ist Ansprechpartner fĂŒr Hochschulen, die Berlin University Alliance, weitere wissenschaftliche Verbindungen und Akteure aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Diesen Drive werden wir beibehalten und fĂŒr die zukĂŒnftige Arbeit nutzen. Einige Punkte aus dem BR50-Positionspapier konnten bereits erfolgreich angeschoben werden: Rahmenbedingungen fĂŒr gemeinsame Berufungen wurden verbessert, Strategien wurden entwickelt, hervorragende Forscherinnen und Forscher nach Berlin zu bringen und Berlin auch als GrĂŒndungshauptstadt aufzustellen. All diese Aufgaben, auch die Verbesserung der Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses, mĂŒssen mit Verve weiter vorangetrieben werden.“  

Prof. Dr. Thomas Sommer sagt:
„Wissenschaft agiert nicht losgelöst vom Rest der Gesellschaft. Wir von BR50 schlagen BrĂŒcken, um unsere Erkenntnisse und unsere Arbeitsweise verstĂ€ndlich und zugĂ€nglich zu machen fĂŒr möglichst viele. Denn die Zukunft Berlins entscheidet sich auch daran, wie stark die Stadt als Forschungsmetropole wird. Und dazu brauchen wir die UnterstĂŒtzung und das Vertrauen von BĂŒrger*innen, der Politik und der Wirtschaft. Die Debatten in der Corona-Pandemie, ĂŒber den Klimawandel oder auch Diskussionen ĂŒber Tierversuche und Alternativmethoden zeigen, wie wichtig Vertrauen in Forschung ist. Um eine gute und gesellschaftlich akzeptierte Lösung zu finden, muss die Sichtweise möglichst vieler einbezogen werden. Die Zusammenarbeit von BR50 mit der BUA, der Politik und der Industrie sind dabei entscheidend.“

Prof. Dr. Michael HintermĂŒller fĂŒgt hinzu:
„BR50 setzt sich aktiv fĂŒr eine disziplinĂŒbergreifende Forschung ein, denn die globalen Herausforderungen können nur gemeinsam bewĂ€ltigt werden. So hat BR50 bereits Workshops zu wichtigen Zukunftsthemen organisiert, wie zu KĂŒnstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen und Technologischer SouverĂ€nitĂ€t. Das institutionelle Fundament eines Vereins wird uns kĂŒnftig helfen, solche AktivitĂ€ten zu verstetigen. Die Vielfalt der Wissenschaft in Berlin ist unsere StĂ€rke, die es zu fördern gilt. BR50 ist hierfĂŒr die richtige Plattform zur richtigen Zeit.“

Prof. Dr. Heike Graßmann erklĂ€rt:
„Blickt man auf die vergangenen zwei Jahre zurĂŒck, hat BR50 auch bereits ohne eine eigene Rechtspersönlichkeit zu sein bereits viel geschafft. Mit der VereinsgrĂŒndung wird nun aber die Legitimation von BR50 gestĂ€rkt, nach innen wie nach außen. Auch fĂŒr die wissenschaftliche und administrative Zusammenarbeit ist dies wichtig, da nun beispielsweise auch gemeinsam Forschungsgelder beantragt werden können und Synergien geschaffen werden können beispielsweise bezĂŒglich der Digitalisierung der Verwaltung.“  

Als gemeinnĂŒtzigem Verein gehören BR50 nun 26 Mitglieder an. DarĂŒber hinaus sind mehr als 20 assoziierte Forschungseinrichtungen Teil des BR50-Netzwerkes und arbeiten mit dem Verbund zusammen. Eine Reihe von ihnen beabsichtigt, dem Verein als Mitglied beizutreten.

Zur Pressemitteilung.

Pressekontakt:
Dr. Anja Sommerfeld
Berlin Research 50 (BR50)
GeschÀftsstelle Berlin-Adlershof

Forschungsverbund Berlin e.V.
Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
Tel.: (030) 6392 3301
E-Mail: sommerfeld@fv-berlin.de

Internet: www.br50.org
Twitter: @B_R_50

Event
Event
06.10.2022 – 16:00 - 18:00 – Rudower Chaussee 24, 12489 Berlin, Forum Adlershof, „Hans-Grade-Saal“
Kann Wissenschaft Krise? Ein selbstkritischer Blick auf Herausforderungen unserer Zeit
Öffentliche Diskussionsveranstaltung im Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof
06.10.2022 – 16:00 - 18:00 – Rudower Chaussee 24, 12489 Berlin, Forum Adlershof, „Hans-Grade-Saal“

Kann Wissenschaft Krise? Ein selbstkritischer Blick auf Herausforderungen unserer Zeit
Öffentliche Diskussionsveranstaltung im Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof

Die Wissenschaft folgt einer eigenen Logik. FĂŒr viele Forschende steht die wissenschaftliche Erkenntnis im Zentrum, also Grundlagenforschung, und nicht die Entwicklung einsatzbereiter Lösungen fĂŒr Probleme oder die wirtschaftliche und gesellschaftliche Verwertung von Ergebnissen.

Zugleich rĂŒckte nicht erst mit Ausbruch der Corona-Pandemie die Bedeutung der Wissenschaft fĂŒr die Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme ins Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit. Energiewende, Klimaschutz, Digitalisierung, gesellschaftlicher Zusammenhalt – Viele erwarten von der Forschung nicht nur AufklĂ€rung und Rat, sondern ganz konkrete Lösungen und Handlungsanweisungen. Es werden neue Technologien, Ansatzpunkte fĂŒr die Lösung gesellschaftlicher Probleme oder auch wirksame Impfstoffe gebraucht – und zwar schnell.

Im Zuge dessen sind Forschende zugleich mit Skepsis und Kritik konfrontiert: Sie mĂŒssen ihr Tun vermehrt erklĂ€ren, manchmal sogar gegen Kritik und Angriffe verteidigen. Doch wie wird damit umgegangen? Welche Rolle sieht die Wissenschaft fĂŒr sich in der Gesellschaft? In welchem VerhĂ€ltnis steht sie zur Politik? Kann das Wissenschaftssystem schnelle Lösungen fĂŒr Probleme entwickeln und deren Umsetzung auch vorantreiben?

DarĂŒber wollen wir in Berlin Adlershof am 6. Oktober 2022 u. a. mit der PrĂ€sidentin des Wissenschaftszentrums Berlin fĂŒr Sozialforschung, Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D., Prof. Dr. Jule Specht, Professorin fĂŒr Persönlichkeitspsychologie an der der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin sowie Roland Sillmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der WISTA Management GmbH, diskutieren.

Veranstaltungssprache ist Deutsch.

Anmeldungen ĂŒber: pr(at)wista.de

Organisatoren: WISTA Management GmbH, Initiativgemeinschaft AußeruniversitĂ€rer Forschungseinrichtungen in Adlershof e. V. (IGAFA e. V.) und die BR50 GeschĂ€ftsstelle

News
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23.06.2022
Verbesserung der Rahmenbedingungen fĂŒr gemeinsame Berufungen
Anpassung des BerlHGs macht gemeinsame Berufungen im sog. JĂŒlicher Modell attraktiver
23.06.2022

Verbesserung der Rahmenbedingungen fĂŒr gemeinsame Berufungen
Anpassung des BerlHGs macht gemeinsame Berufungen im sog. JĂŒlicher Modell attraktiver

Die anstehende Umsatzbesteuerung von Forschungskooperationen ab spĂ€testens 2023 hat starke Auswirkungen auf das gesamte Wissenschaftssystem. Davon sind auch die gemeinsame Berufungen von außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen und Hochschulen nach dem Berliner Model (Erstattungsmodell) betroffen. Um Berufungen nach dem sogenannten JĂŒlicher Model (Beurlaubungsmodell) attraktiver zu gestalten, haben die BR50-Koordinator*innen und ihre Verwaltungsleitungen das GesprĂ€ch mit Berliner Wissenschaftspolitikern, den UniversitĂ€tsprĂ€sident*innen und dem Berliner Senat gesucht. Dabei wurde insbesondere die Befristung von Beurlaubungsmöglichkeiten fĂŒr Hochschullehrer*innen im BerlHG als ein Hemmschuh identifiziert. Am 23. Juni 2022 hat das Berliner Abgeordnetenhaus im Rahmen der Novellierung des BerlHG beschlossen, auch die zeitliche Begrenzung der Beurlaubung aufzuheben. Es ist erfreulich, dass die VorschlĂ€ge von BR50 in diesem Prozess berĂŒcksichtigt wurden. Berlin hat einen wichtigen Schritt in Richtung eines wettbewerbsfĂ€higeren Modells fĂŒr gemeinsame Professuren gemacht, die fĂŒr das Forschungssystem in der Hauptstadt sehr wichtig sind. Wir freuen uns, dass BR50 einen Anteil daran hatte, politische Aufmerksamkeit fĂŒr dieses Thema zu schaffen.

Weitere Informationen finden Sie bei IG Administrativer Dialog. Die beschlossenen Änderungen zu gemeinsamen Berufungen finden Sie in Drucksache 19/0415.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de, gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu).

Event
Event
30.06.2022 – 13:00 – Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Berlin4Ukraine: Meet & Learn
A networking event for exile researchers
30.06.2022 – 13:00 – Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Berlin4Ukraine: Meet & Learn
A networking event for exile researchers

Zusammen mit Partnern organisiert BR50 eine Netzwerkveranstaltung fĂŒr ukrainische Forscher*innen, die aus der Ukraine nach Berlin geflĂŒchtet sind. Organisiert wird die Veranstaltung vom Berlin Center for Global Engagement (BCGE) der Berlin University Alliance (BUA), der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), Berlin Research 50 (BR50), den Exzellenzclustern SCRIPTS und NeuroCure, in Kooperation mit den Exzellenzclustern Science of Intelligence, Temporal Communities und UniSysCat, der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft, dem Dahlem Humanities Center und anderen. Wir danken der Campus Berlin-Buch GmbH fĂŒr die finanzielle UnterstĂŒtzung.

Doktorand*innen und Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, die vor Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung fliehen mussten, sehen sich oft mit Ă€hnlichen Problemen konfrontiert: Sie wollen ihre wissenschaftliche Arbeit fortsetzen, sind aber hĂ€ufig mit dem deutschen Wissenschaftssystem und der hiesigen Förderkultur nicht vertraut. Zudem mĂŒssen sie ihr wissenschaftliches Netzwerk meist von Grund auf neu aufbauen.

Ziel des Berlin4Ukraine-Event ist es, Grundkenntnisse ĂŒber die Strukturen und Akteure des deutschen Wissenschaftssystems zu vermitteln, die wichtigsten Förderangebote fĂŒr geflĂŒchtete und gefĂ€hrdete Wissenschaftler*innen im Speziellen und das System der deutschen Wissenschaftsförderung im Allgemeinen zu erlĂ€utern. DarĂŒber hinaus soll die Veranstaltung eine Vernetzungsmöglichkeit fĂŒr Forschende aus der Ukraine und aus Berlin bieten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Anmeldeverfahren finden Sie hier: https://www.br50.org/en/br50/news/ukraine-event

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die BR50-GeschÀftsstelle (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de, gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu).

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19.04.2022
Pilotprojekt zwischen BR50 und der Berlin Leadership Academy der BUA: Öffnung der Fort- und Weiterbildungsprogramme fĂŒr Professor*innen der BR50-Einrichtungen
19.04.2022

Pilotprojekt zwischen BR50 und der Berlin Leadership Academy der BUA: Öffnung der Fort- und Weiterbildungsprogramme fĂŒr Professor*innen der BR50-Einrichtungen

Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen BR50 und der Berlin Leadership Academy (BLA) der BUA, wurden einige der Fort- und Weiterbildungsprogramme, die sich bisher ausschließlich an die Professor*innen der UniversitĂ€ten gerichtet haben, nun auch fĂŒr Teilnehmer*innen aus den BR50-Einrichtungen geöffnet. Wir freuen uns sehr, dass die Kooperation mit der BLA FrĂŒchte trĂ€gt und wir so gemeinsam die FĂŒhrungskrĂ€fteentwicklung im Forschungsraum Berlin voranbringen können.

FĂŒr die Pilotphase sind zunĂ€chst folgende vier Veranstaltungen fĂŒr die Teilnahme aus den BR50-Einrichtungen kostenfrei verfĂŒgbar:

   -   Mehrere Projekte erfolgreich managen
   -   PersonalfĂŒhrung in der Wissenschaft – EinfĂŒhrung
   -   PersonalfĂŒhrung in der Wissenschaft – Vertiefung
   -   Konflikte produktiv lösen

Die Veranstaltungen finden alle im Sommersemester 2022 statt und weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Anmeldung finden Sie hier: https://www.fu-berlin.de/sites/dla/veranstaltungen/workshops/index.html#projektmanagement

Nach einer erfolgreichen Pilotphase ist angedacht die Zusammenarbeit langfristig zu etablieren und auch in den folgenden Semestern verschiedenste Fort- und Weiterbildungsprogramme fĂŒr die BR50-Einrichtungen zu öffnen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die BR50-GeschĂ€ftsstellen (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de, gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu).  

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01.04.2022
UnterstĂŒtzungsaktionen der BR50 fĂŒr ukrainische Wissenschaftler*innen
01.04.2022

UnterstĂŒtzungsaktionen der BR50 fĂŒr ukrainische Wissenschaftler*innen

Neben den Statements und SolidaritĂ€tsbekundungen der BR50-GrĂŒndungskoordinator*innen (siehe entsprechende NewsbeitrĂ€ge unten) und den internen Austauschen und der Vernetzung mit allen wissenschaftlichen Akteuren in Berlin, um eine koordinierte UnterstĂŒtzung fĂŒr geflĂŒchtete ukrainische Wissenschaftler*innen voranzutreiben, sind nun aktuelle Hilfsangebote aus den BR50-Einrichtungen auf der Webseite zu finden. Unter Interest Groups – IG Ukraine sind offene Stellen, Wohnraumangebote, Vernetzungsaktionen unter Forschenden und sonstige Hilfs- und Spendenaktionen gelistet.
Wir versuchen diese AktivitĂ€ten so aktuell wie möglich zu halten. Wenn Sie weitere Aktionen dort veröffentlicht sehen möchten, wenden Sie sich gerne an die BR50-GeschĂ€ftsstellen (sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de, gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu).  

Event
Event
Grafik: RaĂșl Kokott | Quelle: Einstein Stiftung Berlin
13.03.2022 – 20:00 – Haus des Rundfunks - RBB
Überfall auf die Ukraine
Krieg, Desinformation und ihre Folgen fĂŒr Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien
13.03.2022 – 20:00 – Haus des Rundfunks - RBB

Überfall auf die Ukraine
Krieg, Desinformation und ihre Folgen fĂŒr Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien

Ein Abend mit Reden und Diskussionen in Kooperation mit rbbKultur.

Es sprechen und diskutieren u. a.
Patricia Schlesinger, rbb-Intendantin
Martin Rennert, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin
Jutta Allmendinger, PrĂ€sidentin des Wissenschaftszentrums Berlin fĂŒr Sozialforschung
Olafur Eliasson, KĂŒnstler
Christoph Markschies, PrÀsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Hermann Parzinger, PrĂ€sident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Gwendolyn Sasse, Einstein-Professorin & Direktorin des Zentrums fĂŒr Osteuropa- und Internationale Studien
GĂŒnter Ziegler, PrĂ€sident der Freien UniversitĂ€t Berlin

Musikalisches Interludium: Dudana Mazmanishvili, Klavier

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg durchgefĂŒhrt und durch rbbKultur im Radio ĂŒbertragen. Sie beginnt pĂŒnktlich um 20 Uhr und endet um 22 Uhr.

UnterstĂŒtzt durch: Berlin University Alliance (FU Berlin, HU Berlin, TU Berlin, CharitĂ©-UniversitĂ€tsmedizin Berlin), Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin Research 50, Hochschulrektorenkonferenz, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin, Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung

13. MĂ€rz 2022, 20-22 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Veranstaltungsort:
Haus des Rundfunks 
Großer Sendesaal des rbb 
Masurenallee 8-14
14057 Berlin 
Google Maps

Wichtige Hinweise: Freie Platzwahl, wir raten zu rechtzeitigem Erscheinen, da die PlÀtze begrenzt sind. Der Einlass beginnt um 19 Uhr. Es gelten ausnahmslos die Vorgaben 2G+, bitte bringen Sie die entsprechenden Nachweise mit. Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartner
Christian T. Martin

Leiter Stiftungskommunikation
JĂ€gerstr. 22/23
10117 Berlin
+49 (0)30-20370-248
cm (at) einsteinfoundation.de

Weitere Informationen unter: https://www.einsteinfoundation.de/index.php?id=2232

News
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03.03.2022
SolidaritĂ€tserklĂ€rung der vier GrĂŒndungskoordinator*innen von BR50 mit einem offenen Brief russischer Wissenschaftler*innen angesichts des Krieges gegen die Ukraine
03.03.2022

SolidaritĂ€tserklĂ€rung der vier GrĂŒndungskoordinator*innen von BR50 mit einem offenen Brief russischer Wissenschaftler*innen angesichts des Krieges gegen die Ukraine

Zu einem offenen Brief russischer Wissenschaftler*innen erklĂ€ren Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D., Prof. Dr. Michael HintermĂŒller, Prof. Dr. Ulrich Panne und Prof. Dr. Thomas Sommer, die vier GrĂŒndungskoordinator*innen von Berlin Research 50 (BR50):

„Unsere SolidaritĂ€t gilt insbesondere jenen, die sich in der Ukraine und auch in Russland fĂŒr freie Wissenschaft und kulturellen Austausch einsetzen. Wie russische Kolleg*innen in einem mutigen offenen Brief zum Ausdruck bringen, ist dieser Krieg nicht nur ungerecht, sinnlos und höchst gefĂ€hrlich fĂŒr die internationale Ordnung, er schadet auch der Wissenschaft: Forschung ist heutzutage ohne umfassende internationale Zusammenarbeit nicht mehr denkbar. Durch die selbst verschuldete Isolation Russlands und das Leid, das der russische Überfall fĂŒr die ukrainische Gesellschaft bringt, werden viele Forschende und insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen davon abgehalten, ihr Potential zu entfalten. Diese Talente gehen nicht nur fĂŒr die Entwicklung der Ukraine und auch Russlands verloren; sie können auch nicht mehr fĂŒr die Schaffung von Wissen und den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt als Ganzes wirken. Sie fehlen. FĂŒr die BewĂ€ltigung von Herausforderungen, die uns alle gemeinsam als Menschheit beschĂ€ftigen mĂŒssten. Wir ziehen daher unseren Hut vor dem beeindruckenden Appell russischer Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsjournalist*innen, die sich auch in dieser Zeit der Not und trotz drohender Gefahren fĂŒr sie persönlich fĂŒr den offenen wissenschaftlichen Austausch ĂŒber Grenzen hinweg einsetzen. Wir teilen mit ihnen und den ukrainischen Kolleg*innen den tiefen Wunsch nach offenen, demokratischen und friedlichen Gesellschaften, die im Geist der Freundschaft und Kooperation geeint sind.“

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26.02.2022
ErklĂ€rung der vier GrĂŒndungskoordinator*innen von Berlin Research 50 (BR50) zum Angriff Russlands auf die Ukraine
26.02.2022

ErklĂ€rung der vier GrĂŒndungskoordinator*innen von Berlin Research 50 (BR50) zum Angriff Russlands auf die Ukraine

Zum Angriff Russlands auf die Ukraine erklĂ€ren Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D., Prof. Dr. Michael HintermĂŒller, Prof. Dr. Ulrich Panne und Prof. Dr. Thomas Sommer, die vier GrĂŒndungskoordinator*innen von Berlin Research 50 (BR50):

"Wir sind entsetzt ĂŒber den völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine, einem souverĂ€nen und unabhĂ€ngigen Mitglied der Staatengemeinschaft. Unsere Gedanken und unsere SolidaritĂ€t gelten den Menschen vor Ort, insbesondere jenen, die sich in der Ukraine und auch in Russland fĂŒr freie Wissenschaft und kulturellen Austausch einsetzen. Wissenschaft und Forschung leben von grenzĂŒberschreitender Zusammenarbeit und internationalem Austausch. Die Aggression, die wir aktuell gegen ein freies Land in Europa beobachten, muss eingestellt werden. Wir rufen zu einer sofortigen Beendigung des russischen militĂ€rischen Vorgehens gegen die Ukraine auf und dazu, den Dialog statt Gewalt zu suchen. Im Geiste internationaler VerstĂ€ndigung unterstĂŒtzen wir die Stellungnahmen der Einstein Stiftung Berlin und der Hochschulrektorenkonferenz zur aktuellen Situation."

 

» ErklÀrung der Einstein Stiftung Berlin

» ErklÀrung der Hochschulrektorenkonferenz

Event
Event
07.02.2022 – 9:30 - 12:30 Uhr – Abgeordnetenhaus Berlin
Anhörung des Ausschusses fĂŒr Wissenschaft und Forschung zu BR50
07.02.2022 – 9:30 - 12:30 Uhr – Abgeordnetenhaus Berlin

Anhörung des Ausschusses fĂŒr Wissenschaft und Forschung zu BR50

Auf Antrag der Fraktionen der SPD, BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen und der Die Linke war BR50 am 07. Februar zur 2. Sitzung des Ausschusses fĂŒr Wissenschaft und Forschung des Abgeordnetenhauses von Berlin eingeladen. Im Rahmen einer Anhörung prĂ€sentierten Jutta Allmendinger (WZB) und Thomas Sommer (MDC), zwei der vier BR50-GrĂŒndungskoodinator*innen, den Verbund unter dem Tagesordnungspunkt „BR50 – Forschungsinstitute in Berlin vernetzen sich – Synergien und GrenzflĂ€chen“. Nach einer kurzen Stellungnahme standen sie fĂŒr Fragen der Ausschussmitglieder zur VerfĂŒgung.

Die Tagesordnung der Sitzung kann hier eingesehen werden. Ein Wortprotokoll der Anhörung kann ĂŒber die Parlamentsdokumentation des Abgeordnetenhauses abgerufen werden.

Die Sitzung war per Livestream auf der Webseite des Abgeordnetenhauses zu sehen.

Video der Anhörung im Youtube-Kanal des Abgeordnetenhauses von Berlin
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26.01.2022
Jetzt reinhören: BR50-Podcast „Berlin Research – Forschung in Berlin“
Erste Folge erschienen: Wer bist Du – Mensch oder Maschine?
26.01.2022

Jetzt reinhören: BR50-Podcast „Berlin Research – Forschung in Berlin“
Erste Folge erschienen: Wer bist Du – Mensch oder Maschine?

Wie schlau ist kĂŒnstliche Intelligenz? Wie fair sind die Forschungsbedingungen in Berlin? Und wie herausfordernd ist der Klimawandel fĂŒr die Stadt? Fragen wie diesen geht der Podcast „Berlin Research – Forschung in Berlin“ nach. Der Podcast von Berlin Research 50 (BR50) bietet ein wissenschaftliches und wissenschaftspolitisches Diskussionsformat.

Jede Folge beleuchtet ein spannendes Thema, zu dem zwei bis drei Wissenschaftler*innen verschiedener Berliner Forschungseinrichtungen ein kontroverses GesprĂ€ch fĂŒhren. Moderiert werden die GesprĂ€che abwechselnd von Nancy Fischer und Thomas Prinzler. Neue Folgen erscheinen ab sofort immer am letzten Mittwoch im Monat.

Die erste Folge des BR50-Podcasts widmet sich unter der Frage Wer bist Du – Mensch oder Maschine? der Forschung zu kĂŒnstlicher Intelligenz und ihrer Bedeutung in Politik und Gesellschaft. Moderiert von Thomas Prinzler diskutieren Prof. Dr. Jeanette Hofmann, Leiterin der Forschungsgruppe Politik der Digitalisierung am Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung, Dr. Aljoscha Burchardt, stellvertretender Standortsprecher Berlin des Deutschen Forschungszentrums fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz, sowie Dr. Thomas MĂŒller, Postdoc im Forschungsbereich Mensch und Maschine am Max-Planck-Institut fĂŒr Bildungsforschung.

 

Mehr unter: https://www.br50.org/podcast

Der rss-Feed kann direkt abgerufen werden unter: https://www.br50.org/podcast-rss-feed/

Weitere KanĂ€le: Google Podcasts  |   Spotify  |   Apple Podcasts

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Copyright: Photo by Alina Grubnyak (@alinnnaaaa) | unsplash.com | Free to use under the Unsplash License
13.12.2021 – 9:30 - 18:00 – Zoom
BR50 Workshop on Artificial Intelligence in Research
13.12.2021 – 9:30 - 18:00 – Zoom

BR50 Workshop on Artificial Intelligence in Research

Der Begriff kĂŒnstliche Intelligenz (KI) ist seit Jahren in aller Munde und ist damit nicht mehr nur Fiktion, sondern auch in der aktuellen Forschung und der Gesellschaft. KI hat somit den Sprung von der Wissenschaft in die Politik und die Gesellschaft geschafft, wird breit diskutiert und gilt als eine der spannendsten Forschungsfelder der Zukunft und zwar nicht nur in den naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen, sondern auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften.

Im Rahmen des KI-Workshops sollen zunĂ€chst eine BegriffsklĂ€rung und eine Einordnung der Begriffe Machine Learning, neuronale Netzwerke, lernende Systeme und Data Science relativ zum Begriff der KI erfolgen. Des Weiteren, soll KI aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden wie zum Beispiel: die Entwicklung von KI selbst, die Nutzung fĂŒr und die Herausforderungen an die Gesellschaft und die damit verbundenen ethischen, sozialen und rechtlichen Fragen und die Anwendung von KI in der Forschung, um diese voranzubringen und auch nachhaltiger zu gestalten.

Um diese Fragen zu behandeln, werden gezielt Experten aus den jeweiligen Themenfeldern zu VortrÀgen eingeladen. Mit KurzvortrÀgen werden KI und KI-bezogene Projekte vorgestellt hinsichtlich:

  • KI, Maschinelles Lernen und die technologische Herausforderungen
  • Anwendung von KI und Maschinellem Lernen
  • KI und Datenwissenschaften in Gesundheit und Lebenswissenschaften
  • KI, Gesellschaft und Kultur

Der Workshop wird auf Englisch gehalten und das umfassende Programm finden Sie hier.

Zudem bietet der Workshop eine Plattform fĂŒr einen intensiven Austausch zwischen den Disziplinen der KI mit dem Ziel eine langfristige Vernetzung von wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen aufzubauen.

Der ganztĂ€gige Workshop findet am 13. Dezember 2021 in einem Online-Format statt. Um dem Live-Stream zu folgen, melden Sie sich bitte hier an. Die Anmeldung schließt am 09. Dezember 2021.

 

Kontakt:

coordinators[at]br50[dot]org

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06.12.2021
BR50 beteiligt sich am Berlin Science Survey
06.12.2021

BR50 beteiligt sich am Berlin Science Survey

BR50 beteiligt sich an dem am Robert K. Merton Zentrum durchgefĂŒhrten Berlin Science Survey, das Wahrnehmungen auf Seiten der Forschenden hinsichtlich des sich wandelnden Forschungsraums Berlin untersucht.

Wissenschaft ist einem stĂ€ndigen Wandel unterzogen und wer in der Wissenschaft arbeitet, steht hĂ€ufig vor neuen Herausforderungen. Die Wissenschaftler:innen vom Projekt Berliner Forschungslandschaft interessieren sich dafĂŒr, wie die einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen Herausforderungen begegnen und in Ihrer alltĂ€glichen Forschungspraxis damit umgehen. Damit sie ihre Erfahrungen und Meinungen einbringen können, wurde der Berlin Science Survey gestartet, an dem alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Berliner Forschungsraum teilnehmen können. 

Der Berlin Science Survey wird aktuell vom Objective 3 (Advancing Research Quality and Value) der Berlin University Alliance (BUA) finanziert. Die Ergebnisse der Studie dienen dazu, VerĂ€nderungen in den Forschungspraktiken und Einstellungen der Wissenschaftler:innen im Berliner Forschungsraum zu beobachten und angestoßene wissenschaftspolitische und organisatorische Maßnahmen, (z.B. seitens der BUA sowie durch BR50) als Begleitforschung kritisch zu reflektieren.

Forschende an Berliner außeruniversitĂ€ren Einrichtungen können unter folgendem Link an der Befragung teilnehmen: https://umfrage.hu-berlin.de/index.php/163615

Auf der folgenden Seite finden Sie weitere Informationen und dort werden nach Abschluss der Umfrage auch die Projektergebnisse veröffentlicht: www.berlinsciencesurvey.de

FĂŒr RĂŒckfragen wenden Sie sich gerne an das Team des Berlin Science Survey unter rmz-berlinsciencesurvey[at]hu-berlin[dot]de.

Event
Event
05.11.2021 – 18:00 - 19:30 – Museum fĂŒr Naturkunde
Podiumsdiskussion auf der Berlin Science Week
Diversity Instead of Uniformity
How Does Diversity Advance Scientific Progress?
05.11.2021 – 18:00 - 19:30 – Museum fĂŒr Naturkunde

Podiumsdiskussion auf der Berlin Science Week
Diversity Instead of Uniformity
How Does Diversity Advance Scientific Progress?

Mehr DiversitÀt bereichert die Wissenschaft

Text von Wiebke Peters (erschienen in: FVB-Verbundjournal 117/2021)

Ungleichheiten zu beseitigen und den Weg fĂŒr mehr Vielfalt freizumachen, ist ein erklĂ€rtes Ziel der akademischen Forschung. Es wird aktuell jedoch noch zu wenig gelebt und in Taten umgesetzt. Eine Paneldiskussion bei der Berlin Science Week 2021 zeigte, warum das so ist und welche Hemmnisse fĂŒr mehr DiversitĂ€t bestehen.

Die Podiumsdiskussion „Diversity Instead of Uniformity – How Does Diversity Advance Scientific Progress?“ fand am 5. November 2021 im Museum fĂŒr Naturkunde auf dem Berlin Science Week Campus statt – auf Initiative von BR50. Das KĂŒrzel steht fĂŒr Berlin Research 50, einen Zusammenschluss der außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen Berlins. Ihr Ziel: Berlin als internationale Forschungsmetropole zu stĂ€rken. Dass InternationalitĂ€t und DiversitĂ€t eng miteinander verbunden sind, zeigten gleich die Eingangsstatements der vier PodiumsgĂ€ste aus BR50-Mitgliedseinrichtungen. „DiversitĂ€t trĂ€gt entscheidend dazu bei, auf globaler Ebene Wissen zu schaffen und auszutauschen“, sagte Prof. Luc De Meester. Der Belgier und einzige Mann auf dem Podium ist Direktor des Leibniz-Instituts fĂŒr GewĂ€sserökologie und Binnenfischerei (IGB). Dr. Franziska Emmerling und Ivona Kafedjiska waren sich darin einig, dass Vielfalt der SchlĂŒssel ist, um die Wissenschaft erfolgreicher und nachhaltiger zu gestalten. Beide Naturwissenschaftlerinnen engagieren sich fĂŒr mehr DiversitĂ€t in der Forschung: Franziska Emmerling ist Abteilungsleiterin am Bundesamt fĂŒr Materialforschung und -prĂŒfung (BAM) und hat das Ladies Network Adlershof (LaNA) mitgegrĂŒndet. Ivona Kafedjiska promoviert am Helmholtz-Zentrum Berlin fĂŒr Materialien und Energie (HZB) und ist 2021 Sprecherin von Helmholtz Juniors – dem Netzwerk aller Promovierenden innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft – und Vorstandsmitglied von N2 – dem Netzwerk, das alle Doktorandinnen und Doktoranden in der Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft und Leibniz-Gemeinschaft vereint. Panelistin Dr. Noa Ha betonte die strukturellen Herausforderungen von DiversitĂ€t: Um sie voranzubringen, gehe es vor allem darum, Normen infrage zu stellen und Perspektiven zu wechseln. Die Stadtforscherin ist stellvertretende Leiterin des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors am Deutschen Zentrum fĂŒr Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM).

Was bedeutet DiversitÀt?

DiversitĂ€t zu stĂ€rken heißt, Talente zu fördern und Ungleichheiten zu beseitigen. Wird sie unterdrĂŒckt, geht Potenzial verloren, anstatt erschlossen und genutzt zu werden. „Die Welt braucht vielfĂ€ltige DenkansĂ€tze, um passende Lösungen fĂŒr komplexe Probleme wie etwa den Klimawandel zu finden“, befand Ivona Kafedjiska. Auf den entscheidenden akademischen Positionen dominierten jedoch mittelalte, weiße MĂ€nner. DiversitĂ€t sieht anders aus.

Institutionen mĂŒssten sich ebenso Ă€ndern wie unser VerstĂ€ndnis davon, wie Forschung vielfĂ€ltiger werden kann, ergĂ€nzte Noa Ha. Ein Kernproblem von DiversitĂ€t auf globaler Ebene sei der Zugang zu Wissen: Wer hat Zugriff auf Fachliteratur, etwa Journals, und kann Konferenzen besuchen? „Wir mĂŒssen das Wissen demokratisieren und breiter diskutieren als bislang“, betonte die Wissenschaftlerin.

BĂŒrokratie abbauen, Zugangsmöglichkeiten verbessern

Ein großes Hindernis fĂŒr mehr DiversitĂ€t an deutschen Forschungseinrichtungen ist BĂŒrokratie: Forschende aus dem nichteuropĂ€ischen Ausland hĂ€tten viel MĂŒhe und Stress damit, VerlĂ€ngerungen ihrer Aufenthaltstitel zu erwirken, sagte Ivona Kafedjiska. Das raube Energie, die fĂŒr die Arbeit fehle. Luc De Meester forderte, die Institute mĂŒssten sich hier stĂ€rker engagieren, also nicht nur informieren, sondern konkrete Hilfe leisten und Service anbieten. Das beginne schon mit scheinbaren Kleinigkeiten, etwa alle relevanten Informationen fĂŒr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zweisprachig zur VerfĂŒgung zu stellen.

Man könnte auch an Initiativen denken, die sich auf Nachwuchsforschende aus dem globalen SĂŒden konzentrieren. Das IGB hat eine Postdoc-Stelle speziell fĂŒr den Nachwuchs aus dem globalen SĂŒden eingerichtet. Bei der Besetzung entscheide das Potenzial der Person, nicht die Zahl an Veröffentlichungen.

Aufmerksamkeitsmangel

Über Wege, DiversitĂ€t zu fördern, gibt es zu wenig Wissen, und außerdem mangelt es an der nötigen Aufmerksamkeit. Beides mĂŒsse durch Workshops und Trainings behoben werden, die fĂŒr Vielfalt sensibilisieren, forderte Franziska Emmerling. Das gelte sowohl fĂŒr Forschende als auch Personen aus dem wissenschaftsunterstĂŒtzenden Bereich, wie Luc De Meester betonte. Hilfreich könnten auch selbstorganisierte Initiativen wie die Inclusion and Diversity Group am IGB sein, die sich auf allen Ebenen, einschließlich der Institutsleitung, dafĂŒr einsetzt, ein Bewusstsein fĂŒr die Themen Vielfalt und Chancengleichheit zu schaffen.

Eine Folge mangelnder Aufmerksamkeit: Bei Stellenbesetzungen kommen hĂ€ufig Kandidatinnen oder Kandidaten zum Zug, die den bisherigen Teammitgliedern Ă€hneln, wie Ivona Kafedjiska erlĂ€uterte. Solcher „in-group favoritism“ zĂ€hle zu den unbewussten Vorurteilen, die dazu fĂŒhrten, dass bestimmte Gruppen – etwa dunkelhĂ€utige Menschen – systematisch benachteiligt wĂŒrden.

AnstĂ¶ĂŸe fĂŒr mehr DiversitĂ€t

Instrumente fĂŒr mehr Vielfalt sind bereits vorhanden. Ivona Kafedjiska berichtete ĂŒber das Diversity Audit, das an ihrer Einrichtung, dem HZB, durchgefĂŒhrt wurde. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren eingeladen, daran teilzunehmen. Es ging darum, Ideen zum Thema DiversitĂ€t zu teilen und zu fragen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen, was verĂ€ndert werden muss. Noa Ha ergĂ€nzte, dass die DurchfĂŒhrung eines solchen Audits auch ein Kriterium fĂŒr den Erhalt von Fördermitteln sein könnte.

Franziska Emmerling empfahl, externe Fachleute einzuladen, die sich Routinen am Institut anschauen, etwa Sprach- und Arbeitskultur. Besuchten FĂŒhrungskrĂ€fte entsprechende Seminare, verbessere das auch die AtmosphĂ€re, die Leute fĂŒhlten sich sicherer und besser verstanden, könnten offener sein und Ideen teilen, ergĂ€nzte Ivona Kafedjiska. Und das Ganze könne Nachhaltigkeit entfalten: „Ich nenne das immer ‚die Energiebarriere ĂŒberwinden‘“, sagte sie. „Hat das Thema DiversitĂ€t erst einmal eine bestimmte Aufmerksamkeitsstufe erreicht, wird alles viel einfacher.“

Frauenquote ja oder nein?

„Trotz aller guten Argumente, die fĂŒr mehr Vielfalt, fĂŒr mehr Frauen in wissenschaftlichen FĂŒhrungspositionen sprechen, finden sich dort noch meist MĂ€nner“, betonte Noa Ha. Eine Quote zwinge Institutionen nachhaltig, auf mehr DiversitĂ€t zu achten. Luc De Meester merkte an, dass eine Quote notwendig werden könnte, aber auch Nachteile hĂ€tte. Ivona Kafedjiska wĂŒnschte sich „eine Welt ohne Quote, wo Frauen einfach die gleichen Chancen haben wie MĂ€nner“. Eine Quote könne in Deutschland zu mehr Diskriminierung fĂŒhren, nach dem Motto „diese Stelle habe man ja nur deswegen bekommen“. Das Problem liege woanders, nĂ€mlich in der Gesellschaft: So seien Frauen nach wie vor in stĂ€rkerem Maße fĂŒr Haushalt und Familie zustĂ€ndig, außerdem gebe es zu wenige Kita-PlĂ€tze. Da helfe eine Quote kaum, solche Löcher mĂŒssten zuerst gestopft werden. Franziska Emmerling stimmte ihr zu: „Das ist vor allem eine kulturelle Frage. In Schweden werden MĂ€nner im Job schief angesehen, wenn sie keine Auszeiten nehmen, um sich um ihre Kinder zu kĂŒmmern“, berichtete sie.

Am Ende gab es einen weiteren BefĂŒrworter der Quote: Prof. Ulrich Panne, PrĂ€sident der Bundesanstalt fĂŒr Materialforschung und -prĂŒfung und einer der vier BR50-Koordinatoren. Ohne Frauenquote, sagte er, gehe es nicht schnell genug mit mehr Vielfalt und weniger Ungleichheit in der Wissenschaft voran. Prof. Thomas Sommer, kommissarischer wissenschaftlicher Vorstand des Max-DelbrĂŒck-Centrums fĂŒr Molekulare Medizin und BR50-Koordinator, hob abschließend den von Noa Ha eingebrachten Punkt hervor: DiversitĂ€t sei eine Frage der Demokratie. Diese Aussage bringe die gesamte Diskussion sehr gut auf den Punkt.

Die Podiumsdiskussion wurde von Julika Schmitz moderiert.

Veranstaltungswebseite:
https://berlinscienceweek.com/event/diversity-instead-of-uniformity/

Video zur Veranstaltung auf dem YouTube-Kanal von BR50 (in Englisch):
https://www.youtube.com/watch?v=xU2z9f2iJMM&t

Kontakt:
coordinators[at]br50[DOT]org

 

Event
Event
05.11.2021 – 10:00 - 11:30 – Museum fĂŒr Naturkunde
Podiumsdiskussion auf der Berlin Science Week
Technologische SouverÀnitÀt in der Materialwissenschaft
Zusammen besser – Gemeinsame Perspektiven aus Berlin
05.11.2021 – 10:00 - 11:30 – Museum fĂŒr Naturkunde

Podiumsdiskussion auf der Berlin Science Week
Technologische SouverÀnitÀt in der Materialwissenschaft
Zusammen besser – Gemeinsame Perspektiven aus Berlin

Zur BewĂ€ltigung globaler Herausforderungen sind Technologien eine essentielle Grundlage. Dies zeigt sich nicht zuletzt bei den aktuellen Themen der COVID-19 Pandemie, dem Klimawandel und der Digitalisierung. Technologische SouverĂ€nitĂ€t ist entscheidend fĂŒr die Wirtschaft und auch die Gesellschaft in Europa und Deutschland und muss zukĂŒnftig Kernthema sein, um in SchlĂŒsseltechnologien international wettbewerbsfĂ€hig und autonom zu sein. Um dies zu erreichen, entwickelte das BMBF ein Impulspapier mit Leitlinien und Leitinitiativen zur technologischen SouverĂ€nitĂ€t und berief jĂŒngst den Rat fĂŒr technologische SouverĂ€nitĂ€t ein.

Eine SchlĂŒsseltechnologie, in der Berlin Vorreiter sein kann, ist die Materialwissenschaft. Die Materialwissenschaft bietet das große Potential, Vorsprung durch Technologie in bestehenden MĂ€rkten zu erarbeiten bzw. gar völlig neuartige, disruptive Technologien zu ermöglichen. Berlin bietet eine umfangreiche Expertise im außeruniversitĂ€ren und universitĂ€ren Sektor um die Materialforschung wissenschaftlich und wirtschaftlich voranzutreiben. Aber auch ein politischer Wille ist entscheidend, um zusammen mit Wissenschaft und Wirtschaft Strategien zur Technologie-SouverĂ€nitĂ€t in der Materialwissenschaft auszuarbeiten.

Um diese wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Strategien der Technologie-SouverĂ€nitĂ€t in der Materialwissenschaft von verschiedenen Standpunkten zu beleuchten, stehen Expert*innen aus verschiedenen Bereichen, unter der Moderation von Prof. Thomas Schröder vom IKZ, Rede und Antwort. Es wird die Bedeutung von Materialforschung auf europĂ€ischen Level aus politischer und wirtschaftlicher Sicht diskutiert. Um wissenschaftlich einschlĂ€gig zu handeln, mĂŒssen KrĂ€fte gebĂŒndelt werden und Partnerschaften zwischen den außeruniversitĂ€ren Einrichtungen untereinander und auch mit den UniversitĂ€ten etabliert werden. Dies erfordert die Definition von wissenschaftspolitischen Zielen auch auf Berliner Ebene.

Moderation:
Thomas Schröder, Leibniz-Institut fĂŒr KristallzĂŒchtung im Forschungsverbund Berlin e.V. (IKZ)

PodiumsgÀste:
Marcel Fratzscher, Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin
Engelbert Beyer, Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF)
Ursula Eul, Fraunhofer-Verbunds Werkstoffe, Bauteile – Materials
Oliver Kraft, Karlsruher Institut fĂŒr Technologie
Bernd Rech, Helmholtz-Zentrum Berlin fĂŒr Materialen und Energie GmbH
Jutta Koch-Unterseher, Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin
Sabine Kunst, Humboldt UniversitÀt, Berlin University Alliance

Veranstaltungswebseite:
https://berlinscienceweek.com/event/technologische-souveranitat-in-der-materialwissenschaft/

Video zur Veranstaltung:
https://www.youtube.com/watch?v=AhwT5HUGRxc

Kontakt:
coordinators[at]br50[dot]org

News
News
27.10.2021
Statement der BR50-GrĂŒndungskoordinator*innen zum RĂŒcktritt von Prof. Sabine Kunst als PrĂ€sidentin der HU
27.10.2021

Statement der BR50-GrĂŒndungskoordinator*innen zum RĂŒcktritt von Prof. Sabine Kunst als PrĂ€sidentin der HU

Wir bedauern den RĂŒcktritt von Sabine Kunst. Sie ist eine exzellente Wissenschaftsmanagerin, die nicht nur fĂŒr die HU, sondern auch fĂŒr die BUA und die Zusammenarbeit mit uns außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen in Berlin strategischen Weitblick und Geschick bewiesen hat.

Umso wichtiger ist es, dass alle wissenschaftlichen Akteure in Berlin sich den anstehenden Herausforderungen gemeinsam stellen. Der Wissenschaftsraum Berlin lebt vom Zusammenspiel zwischen UniversitĂ€ten und außeruniversitĂ€ren  Einrichtungen. Unsere wechselseitige WertschĂ€tzung als Kooperationspartner ist enorm und unsere Zusammenarbeit von zentraler Bedeutung fĂŒr die Spitzenforschung in der Hauptstadt und nicht zuletzt auch fĂŒr den großen Erfolg in der Exzellenzstrategie.

Gerade werden in Berlin die Weichen neu gestellt: BR50 steht gerne bereit, um in den kommenden Wochen gemeinsam mit der BUA und den verantwortlichen politischen Akteur:innen neue Strategien und Wege zu identifizieren, wie man die Hauptstadt  als Wirkungsort fĂŒr wissenschaftlichen Nachwuchs attraktiv macht und zugleich den gesamten Berliner Wissenschaftsraum so gestalten kann, dass er fĂŒr alle Beteiligten und Institutionen anhaltend Erfolg und Exzellenz garantiert. Die außeruniversitĂ€ren Einrichtungen in BR50 leisten hierzu gerne einen Beitrag

Kontakt:
coordinators[at]br50[dot]org

Event
Event
20.09.2021
Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit von SCRIPTS und BR50
Wege nach der Promotion: Akademische und nicht-akademische Karrierewege
20.09.2021

Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit von SCRIPTS und BR50
Wege nach der Promotion: Akademische und nicht-akademische Karrierewege

Die Roundtables „Life outside of Academia? Career paths beyond basic research” und „Professorship or nothing? Options and pathways in academia“ sind die ersten beiden Veranstaltungen einer Reihe von RundtischgesprĂ€chen, Workshops und Coachings zur UnterstĂŒtzung von Akademiker*innen auf Promovierenden- und Postdocebene, die eine Karriere in der Wissenschaft anstreben oder planen, das UniversitĂ€tssystem zu verlassen, um ihre FĂ€higkeiten anderweitig einzusetzen. Diese ersten Veranstaltungen sind als Anstoß gedacht fĂŒr ehrliche GesprĂ€che mit und hilfreiche RatschlĂ€ge von Personen, die erfolgreich eine Karriere in oder außerhalb der Wissenschaft gemacht haben.

Wir beginnen mit dem RundtischgesprĂ€ch „Life outside of Academia? Karrierewege jenseits der Grundlagenforschung“ am Montag, den 20. September von 16.00 bis 17.15 Uhr ĂŒber Zoom. FĂŒr viele Forschende scheint ein Ausstieg aus der akademischen Welt unvorstellbar zu sein. TatsĂ€chlich ist aber auch ein erfĂŒlltes Leben als Nicht-Akademiker*in möglich. In unserem ersten virtuellen RundtischgesprĂ€ch „Life outside of Academia? Karrierewege jenseits der Grundlagenforschung“ wollen wir erkunden, wie solche wissensbasierten, aber nicht „typischen“ akademischen Karrieren aussehen können. Gemeinsam mit Dr. Juliane Kampe von der Helmholtz-Gemeinschaft, Philipp Rotmann vom Global Public Policy Institute und Dr. Annika-Elena Poppe, die bei IsrAID Deutschland e. V. sowie als freiberufliche Coachin tĂ€tig ist, werden wir unter der Moderation von Dr. Gregor Hofmann vom BR50-BĂŒro solche alternativen Karrierewege diskutieren.

Der zweite Roundtable “Professorship or nothing? Options and pathways in academia“ findet am 28. Oktober 2021 von 15.30 bis 18.00 Uhr ĂŒber Cisco Webex statt. Dabei geht es nicht um die Vorstellung glanzvoller Karrieren, sondern um ein offenes und ehrliches GesprĂ€ch mit hilfreichen Empfehlungen und Hinweisen fĂŒr alle Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase, die sich fĂŒr eine weitere Karriere in der Wissenschaft interessieren. Prof. Dr. Anna Holzscheiter, Technische UniversitĂ€t Dresden, Prof. Dr. Simon Koschut, Freie UniversitĂ€t Berlin, Dr. Julia Langbein, Zentrum fĂŒr Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS), Dr. Thorsten Thiel, Weizenbaum-Institut fĂŒr die vernetzte Gesellschaft/Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung (WZB) und Assistenzprofessorin Hilde van Meegdenburg, UniversitĂ€t Leiden, beleuchten gemeinsam mit Dr. Isabel Winnwa, geschĂ€ftsfĂŒhrende Direktorin von SCRIPTS, die komplexen Wege der wissenschaftlichen Karriereentwicklung.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos, die Reihe wird gefördert durch den Exzellenzcluster „Contestations of the Liberal Script“ (SCRIPTS) und die Berlin Research 50 (BR50)-GeschĂ€ftsstelle am Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung (WZB).

Weitere Informationen zur Reihe finden Sie in unserem Programmheft (PDF).

Kontakt: gregor.hofmann[at]wzb[DOT]eu

 

News
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17.09.2021
BR50 Positionspapier veröffentlicht
So könnte Berlin zu einer weltweit fĂŒhrenden Wissenschaftsmetropole ausgebaut werden
17.09.2021

BR50 Positionspapier veröffentlicht
So könnte Berlin zu einer weltweit fĂŒhrenden Wissenschaftsmetropole ausgebaut werden

Die außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen von BR50 legen einen 10-Punkte-Katalog als wissenschaftspolitisches Positionspapier vor, welches im Rahmen einer Vollversammlung am 9. September erarbeitet wurde. Das Positionspapier beinhaltet Forderungen an den kĂŒnftigen Berliner Senat, um Berlin als Wissenschaftsmetropole weiter zu stĂ€rken. Der Berliner Senat habe sich in den vergangenen Jahren fĂŒr die Belange von Wissenschaft und Forschung in der Hauptstadt eingesetzt, so die Feststellung in dem Papier. Dieses Engagement sollte fortgesetzt und ausgebaut werden. Die Weichen dafĂŒr mĂŒssten jetzt gestellt werden.

Das Positionspapier wurde in einer Kurzfassung sowie einer ausfĂŒhrlichen Fassung und begleitet von einer Pressemitteilung veröffentlicht.

Kontakt:
coordinators[at]br50[dot]org

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09.08.2021
Zweite BR50-GeschÀftsstelle mit Sitz in Berlin Adlershof
09.08.2021

Zweite BR50-GeschÀftsstelle mit Sitz in Berlin Adlershof

Nachdem die BR50-GeschĂ€ftsstelle in Berlin-Mitte am Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung (WZB) durch Gregor Hofmann eröffnet wurde, ist nun seit Juni auch die am Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB) angesiedelte BR50-GeschĂ€ftsstelle in Berlin Adlershof in Betrieb und wird durch Anja Sommerfeld vertreten. Anja Sommerfeld ist studierte Meteorologin und hat im Fach Klimaphysik promoviert. Anschließend war sie 5 Jahre als Wissenschaftsmanagerin am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum fĂŒr Polar- und Meeresforschung tĂ€tig und hat ein Großprojekt zur Arktisforschung betreut.

Die beiden BR50-GeschĂ€ftsstellen dienen als Dialogplattform fĂŒr die außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen und als Anlaufstelle fĂŒr Politik, die UniversitĂ€ten Berlins und fĂŒr die Gesellschaft. Weiterhin unterstĂŒtzen die BR50-GeschĂ€ftsstellen die BR50-Koordinator*innen und die BR50-Interest Groups in ihren Aufgaben.

Kontakt:

Dr. Anja Sommerfeld
BR50-GeschÀftsstelle am Forschungsverbund Berlin e.V. in Adlershof
030 6392-3301
sommerfeld[at]fv-berlin[dot]de

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29.04.2021
BR50-GeschÀftsstelle nimmt Arbeit auf
29.04.2021

BR50-GeschÀftsstelle nimmt Arbeit auf

Die BR50 versteht sich als ein Netzwerk, das die Abstimmung zwischen außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen erleichtert, eine zentrale Anlaufstelle fĂŒr die Senatsverwaltung Berlin, die Berliner UniversitĂ€ten und andere Akteure aus Gesellschaft und Politik bietet und die internationale Vernetzung der Brain City Berlin unterstĂŒtzt.

Doch Kooperation erfordert auch Koordination. Seit Kurzem betreut nun Gregor Hofmann als einer von zwei Referent*innen fĂŒr BR50 die GeschĂ€ftsstelle der BR50. Gregor Hofmann ist promovierter Politikwissenschaftler und war zuvor als wissenschaftlicher Referent der Institutsleitung am Leibniz-Institut Hessische Stiftung fĂŒr Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt am Main tĂ€tig. Angesiedelt am Wissenschaftszentrum Berlin fĂŒr Sozialforschung (WZB) wird er in Zukunft die BR50-Zweigstelle in Berlin-Mitte vertreten und die BR50-Koordinator*innen sowie die BR50-Interest Groups in ihrer Arbeit unterstĂŒtzen. Eine zweite Position in der BR50-GeschĂ€ftsstelle am Forschungsverbund Berlin in Adlershof wird bald ihre Arbeit aufnehmen. Die beiden GeschĂ€ftsstellen werden vom Land Berlin gefördert.

Berlin Research 50
Vor rund einem Jahr, am 18. Februar 2020, grĂŒndete sich die Berlin Research 50, kurz BR50. Der Verbundinitiative gehören inzwischen fast alle außeruniversitĂ€ren Institute und Zentren im Berliner Raum an, darunter Institute der großen Wissenschaftsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft sowie die Ressortforschungsinstitute des Bundes und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Kontakt
Bei Fragen und Anregungen können Sie sich an die BR50-GeschÀftsstelle wenden: Dr. Gregor Hofmann, BR50-Zweigstelle Berlin-Mitte, gregor.hofmann[at]wzb[dot]eu

Event
Event
02.11.2020 – 17:00 - 18:30 – digital
BR50 auf der Berlin Science Week
Wie viel Homeoffice vertrÀgt die Wissenschaft?
Die Krise als Chance – Forscher*innen diskutieren ĂŒber Risiken und Chancen neuer Arbeitsweisen in der Wissenschaft. Eine Panel-Debatte mit Publikumsbeteiligung im Rahmen der Berlin Science Week.
02.11.2020 – 17:00 - 18:30 – digital

BR50 auf der Berlin Science Week
Wie viel Homeoffice vertrÀgt die Wissenschaft?
Die Krise als Chance – Forscher*innen diskutieren ĂŒber Risiken und Chancen neuer Arbeitsweisen in der Wissenschaft. Eine Panel-Debatte mit Publikumsbeteiligung im Rahmen der Berlin Science Week.

Die Pandemie ist fĂŒr alle eine Ausnahmesituation. Auch in der Wissenschaft: Labore waren im Notbetrieb, Kitas und Schulen mĂŒssen schließen, viele Arbeiten sind ins Homeoffice verlagert. Doch wie viel Distanz vertrĂ€gt die Wissenschaft, die vom stĂ€ndigen Austausch lebt?

Wir ziehen eine erste Bilanz: Was hat gut funktioniert und was nicht, welche Bedingungen sind vor allem fĂŒr junge Forscher*innen problematisch und was möchten sie fĂŒr die Zukunft bewahren?

AUF DEM PANEL

Aus den Mitgliedsinstituten:

  • Dr. Theresa Entringer, Deutsches Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW)
  • Felix Fehlhaber, Fraunhofer-Institut fĂŒr Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK
  • Dr. med. Dr. phil. Eva Friedel, OberĂ€rztin an der CharitĂ© – UniversitĂ€tsmedizin Berlin und Clinician Scientist am Berlin Institute of Health (BIH)
  • Dr. Edda Schulz, Lise-Meitner-Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut fĂŒr molekulare Genetik (MPIMG)

Die GrĂŒndungskoordinator*innen von BR50:

Moderation:
Christopher Scheffelmeier

Die Einladung ist hier abrufbar.

Event
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18.02.2020
BR50 gegrĂŒndet
18.02.2020

BR50 gegrĂŒndet

Am 18. Februar 2020 trafen sich Vertreter*innen der außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtungen im Max Liebermann Haus am Brandenburger Tor, um gemeinsam BR50 zu grĂŒnden. Fotos: Katja Bilo/FVB

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